Wasser in den Beinen: Ab wann gefährlich?
Wasser in den Beinen ist meist harmlos. Geschwollene Beine entstehen beispielsweise häufig nach langem Sitzen oder Stehen und bei Hitze.
Doch in manchen Fällen können Wassereinlagerungen (Ödeme) auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Welche Warnzeichen Sie bei Wasser in den Beinen ernst nehmen sollten und ab wann es gefährlich werden könnte, erfahren Sie hier.
Wasser in den Beinen: Wenn die Schwellung nicht zurückgeht
Wasser in den Beinen ist vor allem bei hohen Temperaturen im Sommer keine Seltenheit. Meist sind die Schwellungen harmlos und gehen von selbst oder durch Hausmittel wie Hochlagern der Beine wieder zurück. Wenn die Schwellung mehrere Tage anhält oder zunimmt, ist jedoch eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Dann können unter Umständen Erkrankungen des Herzens, der Venen oder der Nieren dahinterstecken.
Einseitige Beinschwellung: Deshalb ist ärztlicher Rat wichtig
Bei einer einseitigen Beinschwellung handelt es sich häufig nicht um ein harmloses Ödem. Denn Wasseransammlungen sind eher in beiden Beinen typisch. Insbesondere wenn die Schwellung plötzlich auftritt, kann dies ein Warnzeichen sein und etwa für eine Thrombose sprechen. Betroffene sollten sich umgehend ärztlich untersuchen lassen.
Zusätzlich Rötung, Schmerzen und Überwärmung am Bein?
Wer Wasser in den Beinen und zusätzlich eine Rötung, Schmerzen und Überwärmung hat, sollte sich ärztlich untersuchen lassen. Auch das sind mögliche Symptome einer tiefen Beinvenenthrombose, die umgehend behandelt werden muss. Löst sich das Blutgerinnsel und gelangt in die Lunge, droht eine lebensgefährliche Lungenembolie.
Wasser in den Beinen: Anhaltende Dellen ernst nehmen
Ein typisches Anzeichen für Wasser in den Beinen sind Dellen. Wer etwa mit dem Finger einige Sekunden auf die Beinschwellung drückt, bleibt mitunter eine Delle zurück, die sich nur langsam zurückbildet. Das ist in der Regel nicht gefährlich und spricht dafür, dass sich Flüssigkeit im Gewebe befindet. Jedoch sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn die Delle lange Zeit bestehen bleibt. Das kann für eine zugrunde liegende Krankheit sprechen, die mitunter behandelt werden muss.
Wasser in den Beinen? Bei Atemnot kann es gefährlich sein
Bei geschwollenen Beinen und zeitgleicher Atemnot sollte umgehend der Notruf (112) kontaktiert werden. In manchen Fällen kann eine akute Herz-Kreislauf-Erkrankung oder ausgeprägte Herzschwäche dahinterstecken. Das Wasser sammelt sich dann nicht nur in den Beinen, sondern auch in der Lunge an und schränkt deren Funktion stark ein. Weitere Warnsignale sind ein Engegefühl in der Brust oder Herzrasen.
Wasser in den Beinen ist meist harmlos. Geschwollene Beine entstehen beispielsweise häufig nach langem Sitzen oder Stehen und bei Hitze.
Doch in manchen Fällen können Wassereinlagerungen (Ödeme) auf eine ernsthafte Krankheit hinweisen und sollten ärztlich abgeklärt werden.
Welche Warnzeichen Sie bei Wasser in den Beinen ernst nehmen sollten und ab wann es gefährlich werden könnte, erfahren Sie hier.
- Online-Informationen des Pschyrembel: Beinödem: https://www.pschyrembel.de/Bein%C3%B6dem/B0F17 (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Beinödem: https://deximed.de/premium/home/klinische-themen/herz-gefaesse-kreislauf/symptome/beinoedeme (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Ursachen und Anzeichen eines Ödems: https://www.gesundheitsinformation.de/ursachen-und-anzeichen-eines-oedems.html (Abruf: 06/2026)
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