Welche Medikamente können Ödeme verursachen?
Geschwollene Beine, dicke Knöchel oder Finger? Wassereinlagerungen (Ödeme) entstehen oft durch Hitze, Herzprobleme oder Venenschwäche. Doch auch bestimmte Arzneimittel können zu Wassereinlagerungen führen.
Doch welche Medikamente können Ödeme verursachen? Erfahren Sie mehr dazu in der Galerie.
Wichtig: Wer vermutet, dass ein Arzneimittel Ödeme auslöst, sollte dies ärztlich abklären lassen. Medikamente sollten stets wie verordnet eingenommen und nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden.
Medikamente gegen Bluthochdruck können Ödeme verursachen
Bestimmte Medikamente zur Behandlung von Bluthochdruck, insbesondere sogenannte Kalziumkanalblocker, können Ödeme verursachen. Vor allem der Wirkstoff Amlodipin führt häufig zu geschwollenen Unterschenkeln und Knöcheln. Diese Mittel erweitern die Blutgefäße, sodass Flüssigkeit ins umliegende Gewebe austreten kann.
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Diese Schmerzmittel begünstigen Wassereinlagerungen
Viele Menschen nehmen regelmäßig freiverkäufliche Schmerzmittel ein. Jedoch können nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac Ödeme begünstigen, da sie mitunter die Nierenfunktion und somit den Wasserhaushalt negativ beeinflussen. Das Risiko für Wassereinlagerungen ist insbesondere bei bestehenden Nieren- und Herzerkrankungen sowie bei Bluthochdruck erhöht.
Welche Medikamente können Ödeme verursachen? Hormonpräparate
Auch einige hormonelle Medikamente können Wassereinlagerungen begünstigen. Dazu zählen insbesondere östrogenhaltige Präparate wie bestimmte Antibabypillen oder Arzneimittel zur Hormonersatztherapie in den Wechseljahren. Das Hormon Östrogen kann den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen und so zu geschwollenen, teils spannenden Beinen führen.
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Kortisonhaltige Medikamente können Ödeme auslösen
Viele Menschen, die beispielsweise an Asthma bronchiale oder Rheuma erkrankt sind, nehmen regelmäßig Kortisonpräparate ein. Vor allem bei einer langfristigen oder hochdosierten Einnahme können kortisonhaltige Medikamente Wassereinlagerungen fördern. Denn Kortison hat neben entzündungshemmenden Eigenschaften auch eine Wirkung auf den Wasser- und Salzhaushalt. Deshalb kann Flüssigkeit im Gewebe gespeichert werden und zu geschwollenen Beinen, Händen oder einem aufgedunsenen Gesicht führen.
Medikamente gegen Diabetes können Ödeme verursachen
Darüber hinaus können einige Medikamente zur Behandlung eines Diabetes mellitus zu Ödemen führen. Wassereinlagerungen an Beinen, Füßen und Knöcheln sind mitunter zu Beginn einer Insulintherapie oder im Zusammenhang mit einer Dosiserhöhung möglich. Fachleute sprechen dann vom sogenannten Insulinödem. Im Verlauf bilden sich die Ödeme oftmals von allein zurück.
Ödeme durch Medikamente: Antidepressiva zählen dazu
Auch Antidepressiva können als Nebenwirkung Ödeme verursachen. Dazu gehören zum Beispiel einige Wirkstoffe aus der Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) oder Mirtazapin. Wer nach Beginn der Einnahme derartiger Medikamente geschwollene Beine, Füße oder Hände hat, sollte dies medizinisch abklären lassen.
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Welche Medikamente bei Krebs zu Ödemen führen können
Verschiedene Medikamente, die im Rahmen einer Krebstherapie zum Einsatz kommen, können als Nebenwirkung zu Ödemen führen. Dazu zählen etwa einige Chemotherapeutika, welche die Blutgefäße durchlässiger machen und den Flüssigkeitshaushalt beeinflussen können. Treten geschwollene Füße, Beine oder Hände auf, sollten Betroffene dies ärztlich abklären.
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Geschwollene Beine, dicke Knöchel oder Finger? Wassereinlagerungen (Ödeme) entstehen oft durch Hitze, Herzprobleme oder Venenschwäche. Doch auch bestimmte Arzneimittel können zu Wassereinlagerungen führen.
Doch welche Medikamente können Ödeme verursachen? Erfahren Sie mehr dazu in der Galerie.
Wichtig: Wer vermutet, dass ein Arzneimittel Ödeme auslöst, sollte dies ärztlich abklären lassen. Medikamente sollten stets wie verordnet eingenommen und nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt werden.
- Online-Informationen des Berufsverbands Deutscher Internistinnen und Internisten e. V.: Ödeme: Ursachen & Risikofaktoren: https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/oedeme/ursachen-risikofaktoren-von-oedemen.html (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen von Deximed: Beinödeme: https://deximed.de/premium/home/klinische-themen/herz-gefaesse-kreislauf/symptome/beinoedeme (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe e. V.: Insulinödem: https://www.diabetesde.org/lexikon/insulinodem (Abruf: 06/2026)
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