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Intercostale Venenthrombose, was tun?

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  • Intercostale Venenthrombose, was tun?

    Sehr geehrter Experte,

    nach einer unsachgemaessen Physiotherapie, (Pressen mit grossem Druck auf Rippen) hatte ich danach beidseitig an den Rippen grosse Schmerzen. Da es hiess, das sei normal und vergehe nach einiger Zeit, hielt ich das erstmal aus.

    Der Schmerz liess dann auch langsam nach, nur auf der linken Seite, in Höhe von 2-3 Rippe (vom unteren Rippenbogen) hielt sich hartnaeckig ein Ziepen, dem ich aber nicht so grosse Bedeutung beimass. Ich war auch anderweitig eingespannt, so dass mich das ablenkte.

    Nach ein paar Wochen, besprach ich das dann doch mit einem Arzt, der ein Röntgen anordnete, ob eine Rippe irgendeinen Schaden genommen hatte, aber dem war nicht so, also wartete ich wieder ab.

    So verging die Zeit, waehrend ich selbst die Stelle untersuchte, die vermehrt zwickte und spürte eine Erhebung, die bei Druck doch schmerzempfindlich war, bzw. beim Drehen und Liegen im Bett.

    Fast 1 Jahr war nun vergangen und ich entschloss mich nochmals den Arzt aufzusuchen und beim US stellte sich dann heraus, dass dort eine 3 cm lange und 4 mm dicke Thrombose war, wo sich auch noch ein kleines Ödem 4mm gebildet hatte.

    Seine Meinung war, so etwas habe er in den 20 Jahren, in denen er paraktizierte noch nicht gesehen an dieser Stelle. Und er wisse dafür keine Therapie. Normalerweise müsste sich das selbst mit der Zeit abbauen, aber da das so lange her sei, ist es nun chronisch?

    Manchmal spüre ich kaum etwas davon, manchmal zwickt es heftig. Ich fühle mich nun etwas hilflos und auch aengstlich. Was raten Sie mir an, bzw. welche Möglichkeiten gibt es?

    Ich spielte schon mit dem Gedanken Serrapeptase zu nehmen, die so etwas auflösen soll, aber habe noch Berührungsaengste, da ich auch negative Berichte darüber gelesen habe.

    Vielen Dank für eine Antwort!

    Mit freundlichen Grüssen, Laurianna






  • Re: Intercostale Venenthrombose, was tun?

    Hallo, dieses Krankheitsbild ist sehr selten und habe ich auch nicht in 20 Jahren gesehen. Bitte lassen Sie auch Ihre Brust beim Gynäkologen abtasten, damit nichts übersehen wird ...

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    • Re: Intercostale Venenthrombose, was tun?

      Dann können Sie mir da auch keinen weiteren Rat geben, wie vorgehen? Bei der Krebsvorsorge war ich bereits, in der rechten Brust wurde ein kleines Fibro-Adenom ertastet, nichts Besorgniserregendes versicherte mein Frauenarzt, sollte nur regelmaessig beobachtet werden. Haengt das irgendwie mit der Thrombose zusammen, weil Sie das erwaehnt haben?

      Ich nehme seit einiger Zeit Uridinmonophosphat wegen meiner Polyneuropathie, aber nicht mehr als 100 mg tgl - aber es scheint zu helfen - fördert das eventuell die Fibrinbildung?

      Meine Sorge ist halt, was könnte Schlimmes daraus werden, was eventuell verhindert werden könnte. Hier beruhigte man mich erstmal dahingehend, dass es kein wirklich gefaehrlicher Ort waere?

      Lg

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      • Re: Intercostale Venenthrombose, was tun?

        Schön, dass die Brustuntersuchung in Ordnung war. Regelmäßige Kontrollen insgesamt sind notwendig...

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