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Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)

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  • Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)

    Hallo liebe Forengemeinschaft!
    Ich habe ein paar Probleme, wo ich nicht weiß wie ich anfangen soll und was ich machen kann damit sich etwas bessert...
    Ich beginne mit dem einfachsten.. ich habe arge probleme damit mit meinen töchtern zu albern. ich komme mir dabei vor als würde ich mich vor gott und der welt zum narren machen. ich kann ihnen weder etwas vorsingen oder vorlesen... selbiges gilt für meine lebensgefährtin. ich bin musiker und habe kein problem mein instrument bei auftritten wie z.b. einem stadtfest zu spielen... wenn jemand in der nähe ist der mir nahesteht kann ich es nicht. ich kann zu hause nicht üben, auße rich bin alleine oder ich bin sicher niemand hört es. das gleiche Problem habe ich mit singen. angeblich kann ich singen. ich traue mich nicht. ich wünschte ich könnte mich trauen... es macht mir viel spaß, aber weder meinen kindern noch meiner partnerin noch familie oder freunde bekommen es zu hören.
    Ich kann mich nicht mit jemanden unterhalten. meien partnerin regt sich imemr wieder über mich auf "und schon wieder sagst du nichts! ich kann ja gleich mit der wand reden" ich würde gerne entsprechend antworten, aber mir fehle nddie worte. ich überlege und überlege, aber es fällt mir nichts ein... ich kann wunderbar bei problemen von fruenden zuhören, jedoch dazu etwas außer ja, aha, oh und das wird schon kommt nicht dabei rum wenn ich dann dran bin zu reagieren...
    ich bin nichttänzer. nicht wiel ich es nicht könnte... nein... weil ich mir dabei so dumm vorkomme.
    der schlussel zu allem: alkohol.... wenn ich außerhaus bin und mal was trinke, ich kann mich unterhalten, wenns schlimmer wird singe ich sogar.... wenn es ganz schlimm ist tanze ich sogar... weil ich mich sonst einfach nicht selber überwinden kann.
    in lezter zeit habe ich das problem, dass ich grundlos anfange zu stottern. weiß nicht ob es stottern ist , aber an einem wort bleibe ich hängen, mach eine pause weil ich das word total versaue und dann nach sortieren der gedanken kann ich normal weiter reden. ich glaube das hängt alles zusammen.

    ich war nicht immer so. ich habe eine erinnerung wo ich klein war und quietsch vergnügt gesungen habe... sogar auf dem balkon, dass es die nachbarn gehört haben. es war mir egal. auf geburtstagen oder festen von bekannten und verwanten hab ich rumgealbert, hatte keine wirkliche hemmung etwas zu machen... aber das ist lange her. ich weiß nicht wann und wo der bruch war, aber ich kann es einfach nichtmehr...

    ich brigne es nicht über mich meinen kindern oder meine partnerin geschichten aus einem buch vorzulesen... bzw meinen kindern schon, da sie noch sehr klein sind. es geht aber nur wenn babyphon ausgeschaltet ist, meine partnerin nicht in hörweite ist...
    am besten garnicht im haus. sodass mich echt niemand höre kann. und selbst dann kann ich nur etwas lauter lesen als flüstern.

    ich wäre sehr gerne spontan, hemmungsloser, aber ich kann es nicht...

    wer von euch kennt das? was habt ihr gemacht? was kann ich tun?

    liebe grüße,
    Frank


  • Re: Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)


    Hi Frank,

    das hört sich ja sehr massiv an. Wenn ich weiß das etwas auf mich zu kommt bei dem ich Hemmungen habe dann gehe ich das in Gedanken durch und wenn es soweit ist gibt es halt nur Hopp oder Topp.
    Man kann das auch üben, einfach so, erst mit den Kindern dann vielleicht mit Freunden, mal ein Ständchen vor dem Spiegel und dann am Essenstisch halten. Klar da kommt man sich ziemlich doof vor, aber den Gedanken muss man versuchen weg zu schieben, oder zu übergehen.
    Bei dir hört es sich aber so massiv an, dass es vielleicht zu schwierig ist für dich alleine ist.

    An deiner Stelle würde ich es mal mit einer Therapie versuchen, da wäre doch eine Verhaltenstherapie bzw. Gesprächstherapie ideal. Vielleicht bei einem Psychologen der auch Gruppentherapie anbietet, so das du erst mal nur mit dem Therapeuten zu tun hast und später die Gruppe zum Üben nutzen kannst.
    Sicher ist es dir auch total unangenehm einen Therapeuten anzurufen, geschweige denn aufzusuchen, aber wenn du das ändern willst musst du da über deinen Schatten springen, Tipps und Tricks bekommst du da quasi aus erster Hand und schon erprobt.

    Du solltest auch deine Frau mit einbeziehen, zumindest insoweit dass sie weiß dass du nicht absichtlich der große Schweiger bist. Du könntest deinen Eingangsbeitrag ausdrucken und ihr zu lesen geben, sicher auch mega peinlich, aber so kannst du Missverständnissen vorbeugen und du hättest schon mal ein eingeweihtes Übungsobjekt.;-)

    Ich würde dir auch raten den Alkohol nicht gezielt als Hemmungslöser zu verwenden, da tritt schnell eine Gewohnheit ein, gerade weil diese "Medizin" so schön praktisch erscheint.

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    • Re: Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)


      "ich wäre sehr gerne spontan, hemmungsloser, aber ich kann es nicht..."

      Derartig komplexe Selbstwert-Störungen lassen sich nur mit einer Psychotherapie und nicht mit ein paar Tipps beseitigen.

      Den Gedanken von Tired, Ihrer Partnerin einen Ausdruck Ihres Berichts hier zu überreichen, finde ich gut, denn Sie brauchen ihr Verständnis bei der Therapie - und überhaupt.

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      • Re: Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)


        das mit dem alkohol ist glaube ich falsch rüber gekommen. Ich trinke nicht um meine Hemmungen los zu werden oder sonst was in der richtung. Wenn ich trinke ist es in gesellschaft wie zum beispiel bei veranstaltungen vom schützenverein. alleine trinke ich fast nie. ausnahmen gibt es, aber das ist wirklich selten. Mir ist der effekt in den letzten 3-4 Jahren halt aufgefallen.

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        • Re: Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)


          was würden sie mir raten weiter zu tun? wie kann so eine therapie aussehen?

          an dieser stelle auch nochmal danke an tired fü die antwort

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          • Re: Hohe Hemmschwelle, Schamgefühl, Stottern(?)


            "was würden sie mir raten weiter zu tun? wie kann so eine therapie aussehen? "

            Beim Hausarzt eine Überweisung zur Psychotherapie erbitten.
            Nach Psychotherapeuten in Ihrer Nähe suchen (Krankenkasse fragen, googlen).
            Kontaktaufnahme mit dem ausgesuchten Psychotherapeuten.
            Schriftliche Anamnese vorbereiten.
            Warten ...

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