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    Wie nennt man das bestimmte Verfahren, wo ein Therapeut dem Patienten durch wenig bis gar keine Reaktion auf erzählte Traumen das Verarbeiten für ihn übernimmt und ihm dabei bei der Bewältigung indirekt hilft? Da gibt es ein Fachwort aus der Psychologie, das mir gerade nicht einfallen will...


  • Re: Settingsuche

    "Wie nennt man das bestimmte Verfahren, wo ein Therapeut dem Patienten durch wenig bis gar keine Reaktion auf erzählte Traumen das Verarbeiten für ihn übernimmt"

    Das ist z.B. ein Merkmal der Psychoanalyse.

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    • Re: Settingsuche

      Ich konte es inzwischen herausfinden. Es heißt wohl Containing. Ich finde es sehr interessant . vielleicht für andere auch.

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      • Re: Settingsuche

        "Containing bezeichnet in der Psychologie einen Vorgang, in dem Psychotherapeuten die Projektionen von Patienten vorerst aufnehmen, ohne die eigenen Emotionen, die durch diese Projektionen ausgelöst werden, zu agieren – also reagierend zu erledigen. In einem zweiten Schritt verwandelt der Psychotherapeut das Aufgenommene, das dem Patienten unerträglich ist, in sich in etwas Erträgliches und gibt es ihm in einem dritten Schritt zurück. Der Begriff wurde von dem britischen Psychoanalytiker Wilfred Bion 1962 geprägt.

        Das Containing wird durch die Fähigkeit zur Rêverie (Bion) auf Seiten des Psychotherapeuten ermöglicht, so etwas wie ein „träumerisches Ahnungsvermögen“ zu entwickeln. Dabei handelt es sich um ein Geschehen ähnlich der Gemütsverfassung einer Mutter, die die Ängste ihres Kindes zu lindern versucht, indem sie diese in sich aufnimmt, innerlich modifiziert und sie dann strukturiert zurückspiegelt. Mit der Rêverie übernehmen Therapeut oder Mutter sozusagen aktive „Verdauungsarbeit“ unerträglicher Gefühle, anstatt lediglich als Projektionsfläche zu dienen."

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