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Alltag in der Ehe

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  • Alltag in der Ehe

    Seit Tagen bin ich traurig, wird auch hormonell/ zyklusbedingt sein. Meine Stimmung ist richtig bedrückt, gereizt.

    Mein Mann und ich sind ein gutes Team, was Haushalt und Kinder betrifft (wir haben ein gemeinsames und noch drei weitere). Es geht seinen Lauf. Wir haben regelmäßig Sex. Alles schön und gut. Aber wir haben keine intensive Zeit nur für uns beide miteinander. Das ist ansonsten kein Problem, aber jedes mal wenn ich wieder diese gedrückte Stimmung habe, fällt das mir besonders auf. Ich weiß auch nicht, ob das der Auslöser dafür ist oder umgekehrt. Solche Phase hatte ich schon lange nicht mehr. Aber es ist schon mehrmals vorgekommen.

    Er ist froh, wenn er seinen Hobby nach gehen kann, wenn mal Zeit für sich bleibt. Er sagt, es fehlt ihm nichts. Aber dass wir beide mal nur zu zweit was unternehmen sollten, sieht er auch ein.

    Ich habe echt angst, dass uns der Alltagstrott auffrisst, wenn wir nicht ab und an mal ausbrechen.



  • Re: Alltag in der Ehe

    "Solche Phase hatte ich schon lange nicht mehr."

    Das Kausalitätsbedürfnis der meisten Menschen ist so groß, dass sie erleichtert sind, wenn eine plausibel scheinende Ursache gefunden wird.

    Kann es sein, dass der Ehealltag vielleicht auch hier für das Stimmungstief herhalten muss?

    Wie lange hielten denn in der Vergangenheit die depressiven Phasen an?

    Und wie groß war das beschwedefreie Intervall dazwischen?

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    • Re: Alltag in der Ehe

      Wir haben regelmäßig Sex.
      Du sprichst Sex an. Kann es evtl. sein, daß dieser als zu eintönig empfunden wird?

      Dann probiert doch mal etwas ganz Neues aus. Das kann wahre Wunder wirken!

      LG
      g.

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      • Re: Alltag in der Ehe

        "Solche Phase hatte ich schon lange nicht mehr."

        Das Kausalitätsbedürfnis der meisten Menschen ist so groß, dass sie erleichtert sind, wenn eine plausibel scheinende Ursache gefunden wird.

        Kann es sein, dass der Ehealltag vielleicht auch hier für das Stimmungstief herhalten muss?

        Wie lange hielten denn in der Vergangenheit die depressiven Phasen an?

        Und wie groß war das beschwedefreie Intervall dazwischen?
        Die Phasen, dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin, sind so ca. 4 mal im Jahr. Leichte gedrückte Stimmung habe ich allerdings fast immer.

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        • Re: Alltag in der Ehe

          Du sprichst Sex an. Kann es evtl. sein, daß dieser als zu eintönig empfunden wird?

          Dann probiert doch mal etwas ganz Neues aus. Das kann wahre Wunder wirken!

          LG
          g.
          Nein, zu eintönig ist der Sex nicht, sondern immer sehr erfüllend für beide. Wir probieren auch neue Sachen aus.

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          • Re: Alltag in der Ehe


            Nein, zu eintönig ist der Sex nicht, sondern immer sehr erfüllend für beide. Wir probieren auch neue Sachen aus.
            Könnte es eventuell auch sein, das Du eventuell, den Geschlechtsverkehr auslagern möchtest, du sowas wie ein Abenteuer suchst?

            Bist Du sonst Psychisch stabil?

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            • Re: Alltag in der Ehe


              Könnte es eventuell auch sein, das Du eventuell, den Geschlechtsverkehr auslagern möchtest, du sowas wie ein Abenteuer suchst?

              Bist Du sonst Psychisch stabil?
              Ja, so ein Abenteuer wäre nicht schlecht, aber nur mit meinem Mann. Noch mal ganz von vor anfangen, das wärs.

              Ob ich psychisch stabil bin? Nein, ich würde behauten, dass ich es nicht bin. Ich bin wohl ein bisschen überfordert mit dem ganzen Patchwork Alltag seit über 8 Jahren.

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              • Re: Alltag in der Ehe

                Gut was Patchwork angeht , hab ich keinerlei Erfahrung. Meine beste Freundin hat eine, und klar die ersten zwei jähre waren echt hart für sie, mittlerweile kommen sie schon gut zurecht.

                Welches Abenteuer mit deinem mann kannst Du Dir Vorstellen?

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                • Re: Alltag in der Ehe

                  "Die Phasen, dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin, sind so ca. 4 mal im Jahr."

                  Das spricht eher für eine leichte zyklothyme Störung, die man aber gut behandeln könnte, wenn Sie dadurch einen deutlichen Leidensdruck haben.

                  Kommentar


                  • Re: Alltag in der Ehe

                    "Die Phasen, dass ich ziemlich nah am Wasser gebaut bin, sind so ca. 4 mal im Jahr."

                    Das spricht eher für eine leichte zyklothyme Störung, die man aber gut behandeln könnte, wenn Sie dadurch einen deutlichen Leidensdruck haben.
                    Ich denke auch, dass es bei mir stark mit meinem Menstruationszyklus zu tun hat.

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                    • Re: Alltag in der Ehe

                      Meist, wenn man einseitig lebt, dann kriegt man solche Zustände. Diese sind eine Warnung, ein Hinweis, dass man nicht mittig ist.
                      Arbeiten gut und schön, aber um mittig zu bleiben, muss man auch faul und träge sein immer wieder. Eheleben gut und schön, aber um mittig zu bleiben, muss man sich als Privatier auch ausleben dürfen, ganz weg sein mal vom WIR, ins ICH gehen und das machen, wo nur ICH dran bin.
                      Du sagst selbst, ich bin zu sehr eingebunden in Familienpflichten. Zugleich bist du zu wenig privat unterwegs. Das musst du halt ausgleichen und einfordern für dich, die anderen machen es ja auch.

                      Ich würde mal in mich gehen und mich fragen, was ich gerne tun würde und hätte, das ausführlich aufschreiben und dann eine Familienkonferenz ansetzen und mit allen besprechen, wie man das verwirklichen kann, jeder muss seinen Teil dazu beitragen, damit du gesund bleibst.
                      Zum Beispiel kann man ausverhandeln, mal bin ich euer Diener und Zubringer, mal ihr meiner. Dienstag ist mein Krankenstandstag, da bin ich die Faule und ihr seid die Fleissigen.. Freitag ist Liebestag, da feiern wir alleine, ihr geht beizeiten ins Bett und stille ist dann, keiner darf kommen und uns stören...

                      Du musst delegieren lernen und dich mit Kraft durchsetzen lernen gegen die Last, die man dir aufbürdet. Du bist nicht klüger wie die anderen, die sind auch klug, die wissen auch, wie man die Waschmaschine bedient, wie man einkaufen geht, wie man Ordnung macht und so weiter.
                      Vielleicht liegts an dem, dass du zu wichtig bist für alle. Mach so, dass sie sich wichtig machen dürfen und du stell dich mal blöd. Das ist ein ganz wichtiger Wert, den Kinder lernen MÜSSEN, dass ihre Mama auch nur ein Mensch ist und gleich dumm, faul, träge und krank sein kann wie sie und Rückzug braucht und Zeit für sich selbst, um sich mittig halten zu dürfen.

                      Du darfst deine schlimmen Tage nicht verleugnen, die sind ernst zu nehmen! Statt weiter machen, wie bisher und Tabletten zu nehmen, würde ich umorganisieren, das fände ich klüger.

                      Was auch sehr hilft, sich sagen, was auch immer zu tun ist, es ist ein Beitrag für MICH zugleich. Jetzt musst du viel investieren und irgendwann mal bist du extrem happy, WEIL du investiert hast.

                      Wie beim Hausbauen, das kostet und braucht viel Einsatz für Jahre, dann aber wohnt man drin und hat es gemütlich. Familie aufbauen ist Liebesnest bauen. Ihr alle wohnt dann lebenslang im Familienverbund und wenn du mal später zurückdenkst, dann sagste auch, boah, haben wir es gut, auch wenn es Mühe war und holprig öfters.

                      Ich umarme dich und bewundere dich, vier Kinder, boah! Manche denken schon bei einem, das geht sich nicht aus.

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                      • Re: Alltag in der Ehe



                        Nein, zu eintönig ist der Sex nicht, sondern immer sehr erfüllend für beide. Wir probieren auch neue Sachen aus.


                        Ja, so ein Abenteuer wäre nicht schlecht, aber nur mit meinem Mann. Noch mal ganz von vor anfangen, das wärs.
                        Das ist jetzt aber ein Widerspruch. Was von beidem trifft denn jetzt zu?

                        g.

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                        • Re: Alltag in der Ehe

                          Du sprichst Sex an. Kann es evtl. sein, daß dieser als zu eintönig empfunden wird?

                          Dann probiert doch mal etwas ganz Neues aus. Das kann wahre Wunder wirken!

                          LG
                          g.
                          Swinger nehme ich an und Analverkehr und von Hinten, Doggy-Style ....ggg...gelle Golem ?

                          Hier handelt es sich um eine Frau und die hat andere Mechanismen, die funktioniert nicht wie ein Herr.

                          Neu beginnen hat etwas zu tun mit aufhören, sich selbstverständlich zu nehmen, sich wieder fragen, wer bist du??? Boah bist du schön...lass mich mehr von dir erfahren...
                          Am Beginn einer Beziehung und wenn man sich kennenlernt, da macht man ganz anders, da ist man zehnmal höflicher, zehnmal interessierter, zehnmal aufgepeppter und vorsichtiger und achtungsvoller und irgendwie verliebter in alles, was man sieht und bemerkt am anderen. Später schaut keiner mehr hin und alles ist normal und wie gesagt, selbstverständlich. Man dankt nicht mehr und bittet nicht mehr so viel und man nimmt sich nicht mehr so als Besonders, sondern, naja, bist halt da...

                          Kein Dogy-Style kann ersetzen, was man vermisst als Menschliches Wesen.

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                          • Re: Alltag in der Ehe

                            Liebe Frau Lichkeit, alles was ich halt weiß, mein Männe muss Aufregung spüren und tatsächlich finden, ich bin wieder wie neu, damit er mir das gibt, was ich mag und will, falls es eintönig geworden ist zwischen uns.

                            Hör dir Golems Ratschläge an, die stammen von einem Mann, du willst ja, dass dieser sich wieder frisch verliebt fühlt, also mach, was der Herr so braucht, das hat zur Folge, dass du kriegst, was du so magst.

                            Kommentar


                            • Re: Alltag in der Ehe

                              Liebe Frau Lichkeit, alles was ich halt weiß, mein Männe muss Aufregung spüren und tatsächlich finden, ich bin wieder wie neu, damit er mir das gibt, was ich mag und will, falls es eintönig geworden ist zwischen uns.

                              Hör dir Golems Ratschläge an, die stammen von einem Mann, du willst ja, dass dieser sich wieder frisch verliebt fühlt, also mach, was der Herr so braucht, das hat zur Folge, dass du kriegst, was du so magst.
                              Mein Mann fühlt sich immer noch frisch verliebt. Nur haben wir nicht mehr die Möglichkeiten wie am Anfang, als wir noch kinderfreie Tage hatten und uns heimlich treffen mussten. Deshalb würde ich gern alles auf Anfang drehen. Vielleicht auch manches anders machen als damals. Vielleicht nicht so schnell zusammenziehen, weil man dann mehr Sehnsucht hat. Aber mein Mann braucht den sicheren Alltag. Er möchte mich nicht mehr vermissen müssen. Ich aber manchmal schon, um wieder mehr begehren zu können. Er kann sich erst richtig entfalten, wenn er im sicheren Hafen ist. Er braucht nicht das neue, den Reiz.

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                              • Re: Alltag in der Ehe


                                Swinger nehme ich an und Analverkehr und von Hinten, Doggy-Style ....ggg...gelle Golem ?
                                .....

                                Kein Dogy-Style kann ersetzen, was man vermisst als Menschliches Wesen.
                                Es gibt unzählige Frauen, die genau das wünschen!

                                Davon abgesehen: Das habe ich nicht unbedingt gemeint, aber auf individuelle Vorlieben umgemünzt vielleicht schon.


                                Mein Mann fühlt sich immer noch frisch verliebt. Nur haben wir nicht mehr die Möglichkeiten wie am Anfang, als wir noch kinderfreie Tage hatten und uns heimlich treffen mussten. Deshalb würde ich gern alles auf Anfang drehen.
                                Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. Dennoch gibt es unzählige Möglichkeiten. Was hast Du denn schon immer vermißt?

                                g.



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                                • Re: Alltag in der Ehe




                                  Man kann das Rad der Geschichte nicht zurückdrehen. Dennoch gibt es unzählige Möglichkeiten. Was hast Du denn schon immer vermißt?

                                  g.


                                  Vermissen tue ich das spontane. Einfach mal zu zweit weg fahren, in ein Hotel absteigen und dort Sex haben.

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                                  • Re: Alltag in der Ehe


                                    Vermissen tue ich das spontane. Einfach mal zu zweit weg fahren, in ein Hotel absteigen und dort Sex haben.
                                    Steckt dahinter nicht zugleich der Wunsch, dass er dich wieder mehr als aufregendes, sexy Mädel sieht und nicht als braves, gutes "Mädchen für alles", im Sinne von Mutter und Versorgende, statt Weib, das man am liebsten fressen möchte?

                                    Man rutscht so schnell in Rollenmuster, genau da kannst du mal aufpassen und dich beobachten, wie es abläuft bei euch. Dreh mal am Rädchen und nimm nicht wie automatisch die alltägliche Rolle ein. Bring sie einmal durcheinander, die üblichen Abläufe. Das macht ihn verblüfft und dann schaut er wieder anders hin auf alles, wenn es nicht wie gewohnt ist.
                                    Neue Sitten regen an und mitunter auch auf, das soll ja so sein. Leidenschaft kommt dann wieder hoch und das müde Einerlei wird unterbrochen.

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                                    • Re: Alltag in der Ehe

                                      Eigentlich brauchen wir beide geregelte Verhältnisse bzw. Abläufe, weil sonst alles durcheinander kommt und wir leicht gereizt und gestresst daraus gehen. Das tut uns allen nicht gut, auch nicht den Kindern. So gern ich meine Kinder aufwachsen sehe. So gern wünschte ich mir, es wäre schon 10 Jahre weiter und wir hätten nur noch unser gemeinsames Kind bei uns. Da ist man doch ein bisschen freier und gelassener. Dann werden auch wieder andere Sitten herrschen. Wir werden wieder mehr Zeit für uns als Paar haben. Aber wir werden auch selber 10 Jahre älter sein und das macht mir Angst. Was ist, wenn dann kein Sexleben mehr stattfindet? Wir einfach fertig sind durch die vergangenen Jahre? Jeder dann nur seins macht, weil er ja dazu all die Jahre davor keine Gelegenheit hatte? Wir uns dann als Paar verlieren/auseinander leben?

                                      Ich werde schon wieder sentimental.

                                      Kommentar


                                      • Re: Alltag in der Ehe

                                        Darüber würde ich mir jetzt keine Gedanken machen. Es kommt sowieso alles ganz anders. Irgendwann kommt der Punkt, wo einen der Sex weniger interessiert, weder für die Paarbeziehung noch für sich selbst.

                                        Wir haben auch drei gemeinsame Kinder im Altersabstand von je 4 Jahren. Da hat es auch lange gedauert bis alle groß waren und doch geht das mit dem Sex irgendwie.

                                        Wie alt seid ihr denn?

                                        g.

                                        Kommentar


                                        • Re: Alltag in der Ehe

                                          Darüber würde ich mir jetzt keine Gedanken machen. Es kommt sowieso alles ganz anders. Irgendwann kommt der Punkt, wo einen der Sex weniger interessiert, weder für die Paarbeziehung noch für sich selbst.

                                          Wir haben auch drei gemeinsame Kinder im Altersabstand von je 4 Jahren. Da hat es auch lange gedauert bis alle groß waren und doch geht das mit dem Sex irgendwie.

                                          Wie alt seid ihr denn?

                                          g.
                                          Wir sind beide 42. Er hat jetzt schon weniger Lust als ich. Naja, vielleicht kommt meine Libido mal auf seinen Level irgendwann an.

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                                          • Re: Alltag in der Ehe

                                            Hast du denn mit deinem Mann offen über deine Probleme geredet?

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                                            • Re: Alltag in der Ehe

                                              Aber wir werden auch selber 10 Jahre älter sein und das macht mir Angst. Was ist, wenn dann kein Sexleben mehr stattfindet? Wir einfach fertig sind durch die vergangenen Jahre? Jeder dann nur seins macht, weil er ja dazu all die Jahre davor keine Gelegenheit hatte? Wir uns dann als Paar verlieren/auseinander leben?

                                              Ich werde schon wieder sentimental.
                                              Ist der Faden einmal gerissen, dann gehts schwerer, als wenn man ständig am Ball bleibt und nicht aufhört, diese Zuneigung, die ihr ja immer noch habt zu hegen und zu pflegen.

                                              Angenommen, dein Kerlchen sieht dich mal für Sekunden im Outfit einer Ehefrau, wie er sie sonst nicht kennt, dann hört er auf die alte Linie zu denken, in diesem Halbschlaf zu bleiben dir gegenüber. Wenn es dir wieder besser geht, dann trickse halt mal etwas, damit wieder frischer Wind hereinkommt.

                                              Du bist einfach erschöpft momentan und überlastet und überfordert und da gehören solche "Wahnideen" dazu. Die stellen sich ja nur ein, wenn man schlecht beinander ist.

                                              Heute ist dran, deine Meute zu versorgen, hab diese Aufgabe gern, sag dir, das kann ich gut, dass schaffe ich mit Links und bevor du für Zukunftssorgen Zeit nimmst, nimm dir Zeit, um die Gardinen herunter zu knöpfen und sie blütenweiß zu waschen.

                                              Mir kommt immer wieder vor, als wenn das wie ein Spiel wäre- wer gewinnt? Die Müdigkeit, die Mattigkeit, die Sorgendenke, die Lieblosigkeit etc. oder das Frohe, Gute und Schöne.

                                              Man kann sich so leicht herumsteuern in die andere Richtung, wenn man sich nicht in Kummerideen verstrickt, sondern an etwas Liebes denkt, an etwas, das nett ist, oder wenn man einfach was Nützliches und Praktisches tut und macht. Das Loch, wo immer wieder das Üble hereinschlupfen möchte, das dichte ab. Mit Gegen-Suggestionen geht das gut und eben der Vorstellung, bei jedem klopft der Kummer an und wer ihn nicht abwimmeln kann, bei dem kommt er herein.


                                              Also: heute ist die Affirmation dran bei dir: unser Liebesleben ist gut und geil und nett, wir sind eine richtig kleine liebe Großfamilie und wir halten zusammen, Punkt!

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                                              • Re: Alltag in der Ehe

                                                Hast du denn mit deinem Mann offen über deine Probleme geredet?
                                                Da muss man aufpassen, da kann man viel Schaden anrichten.

                                                Was soll er sich da denken, wenn sie anfängt damit: ich kann mir vorstellen, dass du mal ein echt schlechter Liebhaber bist... das macht ihn dann geknickt und dann entwickelt er Komplexe und ist nicht mehr so wie vorher.

                                                Besser wäre, mit Behutsamkeit dafür zu sorgen, dass er sich als Mann immer wieder angeregt fühlt und gesund und munter bleibt in seinem Selbstbewusstsein und sich erotisch gut drauf und toll fühlt ( auch wenn er es NOCH nicht so ganz ist, dieser kleine Schwindel wirkt Wunder, vorzugeben, er IST bereits, was man von ihm erwartet).

                                                Das war bei uns ein echtes Problem, für meinen Partner ist irrsinnig schwer, mit Geld freizügig umzugehen - das hat sich geändert, indem ich vorgegriffen habe und ihn gelobt habe für seine Großzügigkeit.
                                                da scheinen wir zu funktionieren wie Kinder- boah, du hast heute gut gelesen spornt mehr an, als Kritik.

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                                                • Re: Alltag in der Ehe


                                                  Da muss man aufpassen, da kann man viel Schaden anrichten.
                                                  Also sorry, wenn man mit seinem Ehemann nicht über die eigenen Sorgen und Probleme offen kommunizieren kann, wozu hat man dann geheiratet? Man muss seine Gefühle nicht herunterschlucken nur um das Ego seines Mannes zu schützen.

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