• Sie können sich hier registrieren, um Beiträge zu schreiben. Registrierte Nutzer können sich oben rechts anmelden.

Meningeom, OP-Bericht

Einklappen

X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • Meningeom, OP-Bericht

    Sehr geehrter Herr Prof.Wust
    nachdem Sie mir schon meine Frage vom 09.07.02 beantwortet haben (Danke), möchte ich mich noch einmal an Sie wenden mit einer Frage zu meinem OP-Bericht:
    Nach Aushöhlung des Meningeoms (5x5 cm, Konvexität, rechts, fronto-parietal) sei es nach zentral präpariert worden, was an der Oberfläche zunächst auch gut gelungen sei, in der Tiefe habe der Tumor aber an zwei Stellen die Pia mater durchbrochen.
    Nun mache ich mir Sorgen, ob das schon als Indiz für ein nicht respektieren von Wachstumsgrenzen gilt. Ist das schon ein invasives bzw. infiltrierendes Wachstum mit entsprechend ungünstigerer Dignität oder höherem Rezidivrisiko?
    (Entfernung war komplett, Histologie: Grad I, der Tumor war allerdings zelldicht)

    Mit Dank im voraus und freundlichen Grüssen, Ka

  • RE: Meningeom, OP-Bericht


    Ihre Frage sollte der Pathologe beantworten. Ich denke, dass eine so dünne Barriere wie die Pia Mater auch aufgrund der Expansion nachgeben kann. Dann würde ein Durchbruch nicht unbedingt Zeichen der Malignität sein. Malignitätszeichen hätte der Pathologe gefunden und beschrieben. Davon ist aber offenbar in dem Befund keine Rede. Wenn Sie unsicher sind, rücken Sie dem Pathologen auf die Bude und fragen Sie genauer. Es gibt auch Zusatzuntersuchungen (Immunhistologie etc).
    Wenn die Resektion komplett ist, wäre ansonsten m.E. keine Nachbehandlung notwendig.

    Kommentar