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Brustkrebsdiagnose

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  • Brustkrebsdiagnose

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es geht heuteum die Einschätzung der Prognose.
    Ist die Prognose bei Brustkrebsmetastasen unabhängig von der Art des Primärtumors? Anfang 1997 wurde mir die Brust abgenommen, 2 kleine Tumor von 0,7 cm und 0,9 cm, kein Lymphknoten befall, keine Fernmetastasen, Ende 2001 nur in der PET festzustellen 1 Lebermetastase und zahlreiche Knochenmetastasen , unter der Gabe eines Hormonpräparates Verschwinden einer Knochenmetastase und Rückbildung sämtlicher anderer Knochenmetastasen, die Lebermetastase wurde weggelasert, keine neuen Lebermetastasen nach einem Jahr; Hormonrezeptoren 80-100% positiv, HER neu 2 negativ. Grading des Primärtumors überwiegend 2. Gibt es Unterschiede in der Prognose bei Metastasierung? Hätten sich nach etwa 5 Jahren neben den bekannten Metastasen noch weitere gezeigt? Wenn das Präparat zur Rückbildung der bekannten Metastasen geführt hat, könnten dann auch nicht erkennbare Zellen getötet worden sein? Vielen Dank für Ihre Antwort.

  • RE: Brustkrebsdiagnose


    Natürlich gibt es bei Metastasierung ganz unterschiedliche Prognosen. Bei Ihnen liegen mehrere günstige Faktoren vor: 1. Relativ lange Zeit von der Erstdiagnose bis zum Auftreten von Metastasen, 2. Wenige Metastasen, 3. Hormonrezeptoren. Daher ist auch die Prognose günstiger, zumal ja offenbar jetzt erst einmal eine Remission erreicht wurde. Es gibt in einzelnen Fällen sehr lange Überlebenszeiten beim metastasierenden Mammakarzinom von 10 Jahren und länger. Warum sollte das bei Ihnen nicht möglich sein? Leider weiß man es vorher nie ganz genau.

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