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Lebermetastasen

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  • Lebermetastasen

    Ich weiss vielleicht bin ich nervig aber im Moment versuche ich alles mögliche um meinen Vater das Leben zu verlängern.
    Gibt es noch andere weiter Therapieansätze beim metastasierendem Pankreas-Ca?
    Sollte man nicht die Lebermetastasen noch zusätzlich zur Chemotherapie mit Gemzar durch die thermoablative therapie behandeln?
    Ist Gemzar die richtige Behandlung?
    Ist Gemzar das gleiche wie Gemcitabine?
    Kann ich ¨überhaupt das Xeloda privat besorgen und ist es sinnvoll dies zu tun?
    Ich bin im moment verzweifelt und möchte das Beste herausholen koste es was es wolle.

    Danke Sonja


  • RE: Lebermetastasen


    Gemcitabine (=Gemzar®) ist das zur Zeit eindeutig beste Mittel zur Behandlung des metastasie-renden Pankreaskarzinoms. Die Frage ist nur, ob noch ein weiteres Mittel dazugegeben werden soll (z.B. 5-FU oder Xeloda, was ähnlich nur in Tablettenform ist). Das wird z.Zt. in Studien ge-prüft. Wenn Sie Xeloda auf eigene Rechnung dazugeben wollen, müssen Sie natürlich trotzdem einen Onkologen finden, der dieses Konzept sinnvoll findet und dann das Mittel verschreibt. Es fällt dann nur das Kostenargument weg. Es kommt auch darauf an, daß der Patient selbst (und nicht der Angehörige) diese Therapie anstrebt.
    Eine Thermoablation ist nur sinnvoll, wenn wenige Metastasen vorliegen, die dann an Stelle der Chemotherapie direkt (d.h. z.B. mit Laser) behandelt werden. Das ist beim Pankreaskarzinom i.allg. nicht der Fall.
    Ich glaube, daß eine Monotherapie mit Gemzar durchaus vernünftig ist und zumindest erst einmal begonnen werden sollte. Dann kann man immer noch überlegen in Abhängigkeit vom Verlauf.

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