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AML aus MDS

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  • AML aus MDS

    Sehr geehrte Ärzte des Forums,
    ich leide seit zwei Jahren an Akuter myeloischer Leukämie (AML aus MDS/RAEB-T, ED08/99). Zunächst wurde ich mit der TAD-Induktionschemotherapie behandelt, mit 35-40%igem Restblastenanteil, danach mit HAM -Induktionstherapie mit 10-15% Blastenanteil, allerdings CR uin der nachfolgenden Regenerationsphase. Nachdem ein Stammzellenstimulationsversuch mißlang, werde ich zur Zeit mit Erhaltungschemotherapien behandelt.Bisher hieß es dass gute Heilungschancen bestünden.Heute sagte man mir, dass eine AML, die aus einer MDS hervorgeht, ein erhöhtes Rückfallrisiko habe. Können Sie mir dazu etwas genauere Auskunft geben?
    Vielen Dank für Ihre Mühe.
    Renate Golisch-Presecki


  • RE: AML aus MDS


    Es handelt sich bei Ihnen um eine sog. sekundäre AML, die aus einem sog Myelodysplastischen Syndrom (MDS) hervorgegangen ist. Eine vorangegangene hämatologische Abnormalität (hier MDS) gilt leider bei allen akuten Leukämien als ungünstiger prognostischer Faktor. Das ist aber eine rein statistische Aussage, die über den Einzelfall nichts aussagt. Lassen Sie sich bitte dadurch nicht zu sehr verunsichern.

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