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Transitionalzellkarzinom FIGO IV

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  • Transitionalzellkarzinom FIGO IV

    Hallo, bei meiner Mutter 72Jahre wurde im Jan.2011 ein Transitionalzellkarzinom de linken Ovars mit pulmonaler Metastasierung PT3c pNx L1 VO G3; FIGO IV festgestellt. Die Total OP verlief gut. Anschließend Chemo. Die letze hatte meine Mutter im Juli2011.
    Jetzt ist neu dazugekommen Aszites Das Wasser befindet sich erst im unteren Bauchbereich. Auf alle Fälle ist im Bauchraum ein Tumor wieder aktiv. Die Ärtzin meinte solange es meiner Mutter noch gut geht kann man abwarten.
    Am 20.07. sind wir wieder zum CT bestellt, dann wird entschieden ob schon mit einer neuen Chemo begonnen wird. Kann mir jemand sagen, ob es jetzt schon das Ende meiner Mutter ist. Wie lange kann man leben mit Bauchwasser? Wieviel Chancen hat sie noch? Im Moment geht es meiner Mutter noch soweit gut. Sie kann alles noch alleine machen. Kleine hilfen beim Putzen und Einkaufen sind selbstveständlich. Ich habe große Angst meine Mutter jetzt schon zu verlieren. Wenn ich sie sehe kann ich mir nicht vorstellen, das sie viellleicht nicht mehr lange leben wird.
    Sie ist auch nicht bereit dazu und sieht alles positiv. Meine Mutter jammert nicht und ist auch zu einer neuen Chemo bereit. Erbitte um Antwort ob der Weg der Ärtzin richtig ist noch abzuwarten. Vielen Dank

  • Re: Transitionalzellkarzinom FIGO IV


    Beim Rezidiv (Rückfall) des Ovarialkarzinoms ist die mittlere Überlebenszeit leider begrenzt. Sie liegt in der Größenordnung von einem Jahr. Es werden weitere Chemotherapien durchgeführt (2. Linie, 3. Linie usw.). Man kann den Beginn einer Chemotherapie etwas hinauszögern, um Zeit zu gewinnen (wie es hier geschieht). Aus meiner Sicht läuft hier alles richtig. Es gibt auch viel längere Verläufe über Jahre, wenn die Patienten immer wieder auf neue Chmotherapien ansprechen. Sie sollten nicht aufgeben. Trotzdem müssen Sie sich mit der insgesamt ungünstigen Prognose vertraut machen.

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    • Re: Transitionalzellkarzinom FIGO IV


      Sehr geehrter Prof. Wust,

      vielen Dank für die schnelle Rückantwort. Hat mir doch sehr geholfen. Nein wir werden nicht aufgeben.
      Mit freundlichen Grüssen
      Marion Kramer

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