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Explantation einer Mulitfokal IOL

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  • Explantation einer Mulitfokal IOL

    Guten Morgen,

    meiner Tochter wurden wegen eines angeborenen Polstars bds. vor 8 Jahren Multifokale IOL implantiert. Sie hatte bereits von Anfang an Probleme mit den Linsen. Es blendet alles extrem, sie sieht teilweise wie durch einen Tunnel, Straßenschilder sieht sie ca. 10 Meter vorher. Arbeiten am Computer strengt sie sehr an, dadurch hat sie sehr oft Druck auf den Augen und zum Lesen benötigt sie eine Brille.
    Der Visus ist der gleiche wie vor der Implantation und liegt mit viel geratenen Zahlen bei 60%.
    Meine Tochter ist erst 29 Jahre alt und muss noch einige Jahre mit diesem Zustand leben.W
    ir haben uns Gedanken wegen einer Explantation gemacht und die Implantation einer Monofokal Linse in Betracht gezogen.
    Wir fragen uns: I
    In wieweit würde sich das Sehen verändern?
    Macht es Sinn die Risiken einer solchen OP auf sich zu nehmen?

    Wir sind im Moment sehr verunsichert und hoffen auf Ihre Hilfe zur Entscheidungsfindung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tina P







  • Re: Explantation einer Mulitfokal IOL

    Guten Tag, Tina P,
    ich halte es für ein gewisses Risiko, nach 8 Jahren, eine Linse auszutauschen (die Kunstlinse ist inzwischen fest in den Kapselsack eingewachsen, wodurch bei einem Austausch möglicherweise eine Verankerung in den alten Strukturen nicht mehr möglich ist). Das sollte nur in Erwägung gezogen werden, wenn die Beschwerden mit höchster Wahrscheinlichkeit auf die Multifokallinse zurückzuführen sind. Da bin ich aus Ihren Schilderungen und ohne Kenntnisse der konkreten Befunde nicht sicher. Was sagen denn die behandelnden Ärzte bzw. der Operateur?
    Mit freundlichen Grüßen, Prof. Dr. med. A. Liekfeld.

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    • Re: Explantation einer Mulitfokal IOL

      Guten Morgen Frau Dr. Liekfeld,

      vielen Dank Für Ihr Antwort.
      Wir waren zwischenzeitlich beim Augenarzt, haben dort eine Überweisung für die Klinik zur Abklärung bekommen und in der Klinik wurde meine Tochter von verschiedenen Ärzten untersucht. Zum Operateur von damals wollte meine Tochter auf keinen Fall mehr.
      Die Linsen sind sehr gut eingewachsen. Die Linke Linse weist Dellen und Pits auf. Alle sind sich einig das die Beschwerden auf die Multifokallinsen zurück zu führen
      sind.
      Der Oberarzt würde keine erneute OP machen mit der Begründung sie müsse sich noch daran gewöhnen, was für mich nach 8 Jahren keinen Sinn macht.
      Der leitende Oberarzt sagt auch das sich nichts mehr daran ändern würde und er würde die OP durchführen, hat uns auch sämtliche Risiken genauestens erklärt. Auch die von Ihnen aufgeführten Probleme wurden genannt. Die nicht gerade einfache Entscheidung liegt nun bei meiner Tochter.

      Mit freundlichen Grüßen
      Tina P

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      • Re: Explantation einer Mulitfokal IOL

        Guten Tag, Tina P,
        ja, da muss tatsächlich nun Ihre Tochter entscheiden... Ich drücke die Daumen und wünsche alles Gute!
        A. Liekfeld.

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