Antistax Venencreme

Hersteller: Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG
Wirkstoff: rote Weinlaubblätter
Rezeptfrei

Hinweis

Der Artikel wurde vom Anbieter vom Markt genommen. Sollte dies aus wirtschaftlichen Gründen geschehen sein, ist das Präparat meist noch eine Weile aus Restbeständen erhältlich.

Wirkung

Antistax Venencreme enthält den Wirkstoff rote Weinlaubblätter. Zu beachten ist außerdem die besondere Wirkung von Antistax Venencreme.

Auszüge aus roten Weinlaubblättern werden zur Vorbeugung gegen und zur Behandlung der Symptome von Venenerkrankungen eingesetzt.

Zu diesen Venenerkrankungen und ihren Symptomen gehören Krampfadern (krankhaft erweiterte und aufgedehnte Venen), Wassereinlagerungen in den Unterschenkeln, Schmerzen, Spannungsgefühl, Kribbeln oder Jucken sowie schwere und müde Beine.

Zu folgenden Anwendungsgebieten von rote Weinlaubblätter sind vertiefende Informationen verfügbar:

Lesen Sie dazu auch die Informationen zur Wirkstoffgruppe Venenmittel, zu welcher der Wirkstoff rote Weinlaubblätter gehört.

Anwendungsgebiete laut Herstellerangaben

  • traditionell angewendet zur Besserung des Befindens bei müden Beinen

Dosierung

Reiben Sie die Beine täglich morgens und abends ein und massieren Sie die Creme dabei leicht ein. Arbeiten Sie stets vom Fuß in Richtung Oberschenkel.

Sonstige Bestandteile

Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:

  • Cetomacrogol 1000
  • Cetylstearylalkohol
  • Decyloleat
  • Harnstoff
  • Isopropylmyristat
  • Propylenglycol
  • Salicylsäure
  • Wasser, gereinigtes
  • Zitronenöl

Nebenwirkungen

Bei Einnahme des Wirkstoffes:
Häufige Nebenwirkungen:
Magen-Darmbeschwerden, Übelkeit.

Gelegentliche Nebenwirkungen:
Überempfindlichkeitsreaktionen (Juckreiz, Hautausschlag, Nesselsucht).

Bei äußerlicher Anwendung ist bei roten Weinlaubblättern nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen.

Wechselwirkungen

Es sind keine Wechselwirkungen mit anderen Mitteln bekannt.

Gegenanzeigen

Bei Unverträglichkeit gegen rote Weinlaubblätter sollte der Wirkstoff nicht eingenommen werden. Bislang sind keine weiteren Einschränkungen für die Anwendung des Wirkstoffs bekannt.

Was müssen Sie bei Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Es ist nicht bekannt, ob Extrakte aus roten Weinlaubblättern Einfluss auf Schwangerschaft und Stillzeit haben. Deshalb sollte der Wirkstoff in Schwangerschaft und Stillzeit vorsichtshalber nicht eingenommen werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Für den Einsatz bei Kindern und Jugendlichen liegen keine Erfahrungen vor.

Warnhinweise

  • Treten während der Behandlung mit dem Medikament plötzlich ungewohnt starke Beschwerden vor allem an einem Bein auf, die sich durch Schwellung, Verfärbung der Haut, Spannungs- oder Hitzegefühl sowie Schmerzen bemerkbar machen, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden, da diese Merkmale Anzeichen einer ernsten Erkrankung (Beinvenenthrombose) sein können.
  • Vom Arzt verordnete Maßnahmen wie Wickeln der Beine, Tragen von Stützstrümpfen oder kalte Wassergüsse sollten auch während der Behandlung unbedingt eingehalten werden.
  • Der Hilfsstoff Propylenglycol kann Hautreizungen verursachen.
  • Das Medikament darf nicht wärmer als 25 Grad gelagert werden.
  • Die Creme ist nach Anbruch noch vier Wochen haltbar.

Arzneimittel können allergische Reaktionen auslösen. Anzeichen hierfür können sein: Hautrötung, Schnupfen, Juckreiz, Schleimhautschwellung, Jucken und Rötung der Augen, Verengung der Atemwege (Asthma). In seltenen Fällen kann es zum allergischen Schock mit Bewusstlosigkeit kommen.

Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion wahrnehmen, so informieren Sie umgehend einen Arzt.


Vergleichbare Medikamente

Folgende Tabelle gibt einen Überblick über Antistax Venencreme sowie weitere Medikamente mit dem Wirkstoff rote Weinlaubblätter (ggf. auch Generika).

Medikament
Darreichungsform
Hartkapseln

Disclaimer:
Bitte beachten: Die Angaben zu Wirkung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sowie zu Gegenanzeigen und Warnhinweisen beziehen sich allgemein auf den Wirkstoff des Medikaments und können daher von den Herstellerangaben zu Ihrem Medikament abweichen. Bitte fragen Sie im Zweifel Ihren Arzt oder Apotheker oder ziehen Sie den Beipackzettel Ihres Medikaments zurate.