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- Herzverfettung: 6 Warnzeichen
Fettherz: Diese Symptome können Warnzeichen sein
Eine gewisse Menge Fettgewebe am Herz ist völlig normal. Es versorgt den Herzmuskel mit Energie und schützt ihn vor äußeren Einwirkungen. Problematisch wird es, wenn sich zu viel Fettgewebe ansammelt, was häufig bei starkem Übergewicht und viel Bauchfett vorkommt. Das überschüssige Fett kann Entzündungen fördern und die Herzfunktion beeinträchtigen. Fachleute sprechen dann von einer Herzverfettung oder Adipositas cordis.
Oft entwickelt sich die Veränderung schleichend und bleibt zunächst unbemerkt. Lesen Sie hier, welche Warnsignale auf ein Fettherz hindeuten können.
Ständige Müdigkeit bei Fettherz
Eine Herzverfettung kann dazu führen, dass das Herz weniger effizient arbeitet. Dadurch werden Muskeln und Organe möglicherweise nicht mehr optimal mit Sauerstoff versorgt. Die Folge können anhaltende Müdigkeit, allgemeine Schwäche und eine verminderte Belastbarkeit sein. Viele Betroffene bemerken, dass sie im Alltag schneller außer Atem oder erschöpft sind als früher.
Lesetipp: Ständig müde? Das sind häufige Ursachen
Herzverfettung: Kurzatmigkeit bei Belastung
Ein häufiges Warnzeichen für eine Herzverfettung ist Atemnot bei körperlicher Aktivität. Treppensteigen, Radfahren oder längere Spaziergänge fallen plötzlich schwerer als gewohnt. Schreitet die Erkrankung fort, kann die Kurzatmigkeit sogar in Ruhe auftreten. Ist das Herz geschwächt, pumpt es Blut und Sauerstoff nicht mehr so effizient durch den Körper.
Herzrhythmusstörungen können Folge von Fettherz sein
Manche Betroffene bemerken ein plötzliches Herzrasen oder das Gefühl, dass das Herz stolpert. Solche Herzrhythmusstörungen können auftreten, wenn Veränderungen am Herzen die normale elektrische Erregungsleitung beeinflussen. Die Beschwerden halten manchmal nur wenige Sekunden an, können aber auch länger andauern. Wiederkehrende Herzrhythmusstörungen sollten ärztlich abgeklärt werden.
Lesetipp: Diese Symptome sind Warnzeichen von Herzrhythmusstörungen
Geschwollene Beine und unerklärliche Gewichtszunahme
Wenn das Herz durch zu viel Fett geschwächt ist, kann sich Flüssigkeit im Körper ansammeln. Typisch sind Schwellungen an Füßen, Knöcheln oder Unterschenkeln, die vor allem abends auffallen. Gleichzeitig steigt das Körpergewicht manchmal innerhalb kurzer Zeit an, obwohl sich die Ernährung nicht verändert hat. Dahinter können Wassereinlagerungen (Ödeme) stecken.
Lesetipp: Was ist die Ursache für Wasser in den Beinen oder Füßen?
Fettherz: Schwindel kann Warnzeichen sein
Wenn ein verfettetes Herz nicht mehr effizient arbeitet, kann die Durchblutung des Körpers beeinträchtigt sein. Das Gehirn erhält dann möglicherweise zeitweise weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Dies kann Schwindel, Benommenheit oder eine Ohnmacht auslösen.
Wiederkehrender Schwindel sollte ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn weitere Herzbeschwerden hinzukommen.
Brustenge ist Alarmsignal bei einem Fettherz
In schwereren Fällen kann ein Druck- oder Engegefühl in der Brust auftreten. Manche Betroffene verlieren kurzzeitig das Bewusstsein oder werden plötzlich ohnmächtig. Solche Symptome können darauf hinweisen, dass das Herz stark belastet ist. Treten Brustenge oder starke Atemnot auf, sollte umgehend ärztliche Hilfe gerufen werden.
Eine gewisse Menge Fettgewebe am Herz ist völlig normal. Es versorgt den Herzmuskel mit Energie und schützt ihn vor äußeren Einwirkungen. Problematisch wird es, wenn sich zu viel Fettgewebe ansammelt, was häufig bei starkem Übergewicht und viel Bauchfett vorkommt. Das überschüssige Fett kann Entzündungen fördern und die Herzfunktion beeinträchtigen. Fachleute sprechen dann von einer Herzverfettung oder Adipositas cordis.
Oft entwickelt sich die Veränderung schleichend und bleibt zunächst unbemerkt. Lesen Sie hier, welche Warnsignale auf ein Fettherz hindeuten können.
- Online-Informationen des Pschyrembel: Fettherz: https://www.pschyrembel.de/Fettherz/K07PR (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen von DocCheck: Herzverfettung: https://flexikon.doccheck.com/de/Herzverfettung (Abruf: 06/2026)
- Online-Informationen der Deutschen Herzstiftung: Zurück in den Takt – bessere Therapie bei Vorhofflimmern: https://herzstiftung.de/herzforschung/forschungsprojekte/vorhofflimmern-projektfoerderung/epikardiales-fett (Abruf: 06/2026)