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- Ab wann ist Bluthochdruck tödlich?
Bluthochdruck: Wann er wirklich gefährlich wird
Von Bluthochdruck (Hypertonie) sprechen Fachleute ab Werten von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Schon dauerhaft leicht erhöhte Werte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.
Wann Bluthochdruck wirklich gefährlich wird und welche Werte riskant sind, erfahren Sie in der Bildergalerie.
Diese Blutdruckwerte sind kritisch
Werte ab 180/110 mmHg gelten als stark erhöht. In diesem Bereich besteht ein Risiko für akute Komplikationen und eine ärztliche Abklärung ist wichtig.
Tatsächlich steigt das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall aber schon ab 140/90 mmHg deutlich, weil der dauerhafte Druck Herz, Gehirn und Nieren schleichend schädigt.
Bluthochdruck-Notfall erkennen
Hohe Werte zusammen mit Beschwerden wie Brustschmerzen, Atemnot, Sehstörungen oder starken Kopfschmerzen können auf einen Notfall hinweisen.
Auch in diesen Fällen sollte umgehend der Notruf (112) gewählt werden.
Warum viele nichts merken
Bluthochdruck verursacht häufig keine Beschwerden. Dadurch bleibt er oft lange unentdeckt, obwohl bereits Schäden entstehen können.
Typische Anzeichen treten nicht immer auf
Manchmal zeigen sich unspezifische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Ohrensausen. Auch häufiges Nasenbluten kann auf Bluthochdruck hindeuten. Die Symptome treten jedoch nicht bei allen Betroffenen auf.
Gefährlicher Bluthochdruck: Welche Folgen drohen
Unbehandelter Bluthochdruck kann langfristig Herz, Gehirn und Nieren schädigen. Mögliche Folgen sind Herzinfarkt, Schlaganfall oder Nierenschwäche.
Bereits dauerhaft leicht erhöhte Werte sind problematisch. Unbehandelt sinkt die Lebenserwartung im Durchschnitt um mehrere Jahre.
Wer ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck hat
Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen, Stress und eine salzreiche Ernährung erhöhen das Risiko für Bluthochdruck.
Lesetipp: Blutdruck natürlich senken – 9 Hausmittel gegen Bluthochdruck
Was den Blutdruck senken kann
Regelmäßige Bewegung, eine ausgewogene Ernährung und weniger Stress können helfen, den Blutdruck zu senken und Folgeschäden vorzubeugen.
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Von Bluthochdruck (Hypertonie) sprechen Fachleute ab Werten von 140/90 Millimeter Quecksilbersäule (mmHg). Schon dauerhaft leicht erhöhte Werte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.
Wann Bluthochdruck wirklich gefährlich wird und welche Werte riskant sind, erfahren Sie in der Bildergalerie.
- Online-Informationen der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention: Bluthochdruck in Zahlen: https://www.hochdruckliga.de/presse/informationen/bluthochdruck-in-zahlen (Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO): Jeden Tag sterben in der Europäischen Region der WHO 10 000 Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen – Männer sterben häufiger als Frauen: https://www.who.int/europe/de/news/item/15-05-2024-cardiovascular-diseases-kill-10-000-people-in-the-who-european-region-every-day--with-men-dying-more-frequently-than-women (Abruf: 04/2026)
- Kostit, John B., et al.: Association Between Chlorthalidone Treatment of Systolic Hypertension and Long-term Survival: https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/1104747 JAMA, Vol. 306, No. 23 (Stand: 12/2011/, Abruf: 04/2026)
- Online-Informationen der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention: Bluthochdruck und Schlaf: https://www.hochdruckliga.de/betroffene/bluthochdruck-und-schlaf (Abruf: 04/2026)
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