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Stand: 28. Februar 2013Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Irgendeine Form von Zyklusstörungen (Menstruationsstörungen) kennt fast jede Frau: Entweder die Periode kommt zu früh oder bleibt aus, es tritt eine zu starke oder zu schwache Regelblutung auf oder es kommt zu Schmierblutungen oder Zwischenblutungen.
Alle Abweichungen vom normalen Monatszyklus der Frau kann man in zwei große Gruppen unterteilen: Sogenannte Tempostörungen (bzw. Rhythmusstörungen) sind Zyklusstörungen in Form von Abweichungen bei den Blutungsintervallen, Typusstörungen sind Menstruationsstörungen mit Abweichungen in der Blutungsstärke. Zur Gruppe der Tempostörungen gehören:
Zyklusstörungen aus der Gruppe der Typusstörungen sind:
Für Zyklusstörungen kommen vielfältige Ursachen infrage: So können funktionelle oder hormonelle Störungen über organische Veränderungen bis hin zu erblichen Defekten oder Erkrankungen der Geschlechtsorgane, der Schilddrüse, Leber, Niere oder allgemeine Erkrankungen wie Diabetes mellitus hinter Menstruationsstörungen stecken. Außerdem können Zyklusstörungen durch Stress, psychische Belastungen, falsche Ernährung oder auch Leistungssport bedingt sein. Neben den Abweichungen in der Zykluslänge oder Blutungsstärke können manche Zyklusstörungen weitere Symptome verursachen (z.B. Anzeichen einer Anämie, Gewichtsschwankungen oder seelische Verstimmungen). Die gegen Zyklusstörungen einsetzte Behandlung richtet sich danach, in welcher Form die Menstruation gestört ist und ob bei den Betroffenen ein Kinderwunsch besteht.
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