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Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen)

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (23. September 2012)

Eine chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen) ist dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nierenfunktion über einen langen Zeitraum mehr und mehr vermindert, bis die Niere ihre Aufgaben nicht mehr richtig erfüllen kann. Durch frühzeitige Gegenmaßnahmen kann man diesen Vorgang meist stoppen oder sogar rückgängig machen.

Die gesunde Niere entgiftet den Körper durch Ausscheiden von Abfall- und Fremdstoffen über den Harn und reguliert den Flüssigkeitshaushalt. Für ihr Versagen kommen viele Auslöser infrage. Oft hat eine chronische Niereninsuffizienz ihre Ursachen

  • in einem langjährigen Diabetes mellitus,
  • Bluthochdruck,
  • einer übermäßigen Einnahme bestimmter Schmerzmittel
  • und entzündlichen Nierenerkrankungen.

Eine chronische Niereninsuffizienz kann vielfältige Symptome hervorrufen: Wenn die Niere nicht mehr richtig funktioniert, kann es

kommen.

Wenn eine Erkrankung vorliegt, die eine Nierenerkrankung begünstigen kann, und solche Symptome auftreten, weist dies auf eine mögliche chronische Niereninsuffizienz hin. Ein erhöhter Kreatininwert im Blut erhärtet den Verdacht auf ein chronisches Nierenversagen. Zur Diagnose erfolgen dann Blut- und Urinuntersuchungen, um weitere Nierenwerte zu ermitteln, sowie bildgebende Untersuchungen (z.B. Ultraschall, Computertomographie, Röntgenkontrastmitteluntersuchung).

Welche Therapie gegen eine chronische Niereninsuffizienz zum Einsatz kommt, richtet sich danach, welche Grunderkrankung vorliegt und welches Stadium die chronische Nierenerkrankung erreicht hat: Die chronische Niereninsuffizienz durchläuft ohne Therapie fünf Stadien mit unterschiedlichem Schweregrad. Solange die Nierenfunktion noch nicht vollständig erloschen ist (d.h., solange die chronische Niereninsuffizienz ihr Endstadium = terminales Nierenversagen noch nicht erreicht hat), können geänderte Lebensgewohnheiten (v.a. die richtige Ernährung) und eine geeignete Behandlung den fortschreitenden Funktionsverlust der Nieren meist aufhalten. Ist ein chronisches Nierenversagen gering ausgeprägt, reichen in der Regel Medikamente und andere nicht-operative Maßnahmen. Im Endstadium ist eine künstliche Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation erforderlich.






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