Chronische Niereninsuffizienz: Symptome, Ursachen und Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (11. August 2017)

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Wenn die Nieren versagen, hat das verheerende Folgen für den Körper. Die Symptome einer chronischen Niereninsuffizienz machen sich jedoch häufig erst in einem späten Stadium der Krankheit bemerkbar. Deshalb ist es wichtig, dass Risikopatienten – etwa Diabetiker und Menschen mit Bluthochdruck – einer Nierenerkrankung frühzeitig vorbeugen.

Die wichtigste Aufgabe der Nieren ist die Entgiftung des Körpers: In der Nierenrinde sitzen etwa eine Million kleine Blutgefäßknäuel, die sogenannten Glomeruli. Sie filtern Abbauprodukte, Gifte und andere unerwünschte Stoffe aus dem Blut heraus. Aus diesem körpereigenen "Müll", dem sogenannten Primärharn, bilden die Nieren dann den Urin.

Diese Reinigung des Blutes – die sogenannte glomeruläre Filtration – funktioniert allerdings nur, wenn die Nieren gesund sind. Bestimmte Medikamente, Gifte und Krankheiten wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck können die Nieren angreifen und schwächen. Dies kann eine chronische Nierenerkrankung verursachen, die im schlimmsten Fall zum Nierenversagen führen kann.

Was ist eine chronische Niereninsuffizienz?
Von einer chronischen Niereninsuffizienz spricht man, wenn die Nieren so stark beschädigt sind, dass sie das Blut nicht mehr oder nicht mehr gründlich genug reinigen können. Die Abbauprodukte und Abfallstoffe, welche die Nieren normalerweise über das Urin ausscheiden würden, sammeln sich dann im Blut und schaden dem Organismus.

Je mehr Nierengewebe seine Funktion einbüßt, umso langsamer arbeiten die Nieren. Ärzte sprechen von einer verringerten "glomulären Filtrationsrate" (GFR): Normalerweise bilden beide Nieren zusammen etwa 120 Milliliter Primärharn pro Minute. Im Endstadium der chronischen Niereninsuffizienz bringen sie in der Minute nur noch höchstens 15 Milliliter Primärharn hervor.

Mithilfe der glomerulären Filtrationsrate (GFR) können Ärzte beurteilen, wie weit die Erkrankung bereits fortgeschritten ist. Unbehandelt durchläuft die chronische Niereninsuffizienz fünf Stadien mit unterschiedlichem Schweregrad:

  • Stadium 1: Nierenerkrankung, GFR normal
  • Stadium 2: leichte Niereninsuffizienz, GFR = 60 bis 89 ml
  • Stadium 3: mäßige Niereninsuffizienz, GFR = 30 bis 59 ml
  • Stadium 4: schwere Niereninsuffizienz, GFR = 15 bis 29 ml
  • Stadium 5: terminale Niereninsuffizienz, GFR < 15 ml

Chronische Niereninsuffizienz: Die häufigsten Symptome

Solange die Nierenfunktion nur leicht beeinträchtigt ist, verspüren die Betroffenen in der Regel keinerlei Symptome. Bei vielen macht sich die Erkrankung erst ab dem vierten Stadium bemerkbar. 

Störungen des Wasserhaushalts

Zu den frühen Symptomen der chronischen Niereninsuffizienz zählen vor allem:

Wenn die Nieren das Blut nicht mehr ausreichend reinigen können, sammeln sich im Blut immer mehr Schad-, Gift- und Abbaustoffe an. Dieses Phänomen nennen Ärzte auch Urämie. Die noch funktionstüchtigen Teile der Niere müssen folglich jeweils größere Mengen dieser Stoffe aus dem Blut herausfiltern. Dabei entziehen sie dem Blut auch mehr Wasser.

Normalerweise können die Nieren den Primärharn konzentrieren, bevor sie ihn als Urin ausscheiden: In den Wänden der Nierenkanälchen sitzen Zellen, die dem Primärharn Wasser entziehen und dieses wieder zurück ins Blut leiten. Doch bei geschwächten Nieren ist diese sogenannte Konzentrationsfähigkeit eingeschränkt. Darum gelangt mehr Wasser ins Urin, und die Betroffenen müssen ständig zur Toilette.

Im späteren Verlauf der Erkrankung geschieht oft das Gegenteil: Der Körper überwässert. Die Nieren sind dann so geschwächt, dass sie kaum noch Urin bilden und somit auch nur noch geringe Mengen Wasser ausscheiden. So verbleibt zum einen mehr Wasser im Blut. Dadurch steigt der Blutdruck. Zum anderen lagert sich Wasser im Gewebe ein und es bilden sich Schwellungen unter der Haut, sogenannte Ödeme.

Organschäden

Für den Körper ist es noch aus einem weiteren Grund belastend, wenn sich im Blut Schad- und Abbaustoffe anreichern: Diese richten überall im Körper Schaden an. Sie beeinträchtigen die Funktion vieler Organe, vor allem die der Haut, des Herz-Kreislauf-Systems und des zentralen Nervensystems. Bei den Patienten äußert sich das unter anderem in:

Störungen des Elektrolythaushalts

Die Nieren sind dafür zuständig, den Elektrolythaushalt zu regeln. Wenn sie versagen, kann es passieren, dass sich im Blut zu viele bestimmter Elektrolyte (etwa Kalium, Natrium, Phosphat) sammeln. Zwar braucht der Körper Elektrolyte für viele wichtige Vorgänge, unter anderem für die Aktivität der Muskel- und Nervenzellen. Im Übermaß können sie ihm jedoch schaden. So kann ein zu hoher Kalium-Spiegel Herzrhythmusstörungen hervorrufen und Patienten mit einem überhöhten Natrium-Spiegel können im schlimmsten Fall in ein Koma fallen.

Hormonmangel

Die Nieren dienen nicht nur der Blutreinigung, sie stellen auch Botenstoffe her. Einer von ihnen ist das Hormon Erythropoetin, das die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark anregt. Wenn die Nieren versagen, können sie nicht mehr ausreichend Erythropoetin herstellen, sodass es den Betroffenen irgendwann an Blut mangelt. Diese nierenbedingte Blutarmut (sog. renale Anämie) äußert sich unter anderem in Müdigkeit und Blässe. Außerdem fühlen sich die Betroffenen schwach und weniger belastbar.

Chronische Niereninsuffizienz: Die häufigsten Ursachen

Eine chronische Niereninsuffizienz ist das Endstadium verschiedener chronischer Nierenerkrankungen. Es gibt eine Reihe dieser sog. Nephropathien mit unterschiedlichen Ursachen:

  • In 35 Prozent der Fälle ist die Niereninsuffizienz Folge einer diabetischen Nierenerkrankung, ausgelöst durch einen Diabetes mellitus.
  • In 15 Prozent der Fälle sind sogenannte Glomerulonephritiden (Entzündungen der Nierenkörperchen, in denen die Glomeruli sitzen) die Ursache. Diese Entzündungen können unter anderem als Folge bestimmter Autoimmunerkrankungen und Krebserkrankungen entstehen.
  • In 10 Prozent der Fälle geht der Niereninsuffizienz eine polyzystische Nierenerkrankung voraus. Das ist eine angeborene Fehlbildung der Nieren mit zahlreichen Zysten.

Nierenerkrankung: Zystennieren © iStock

Die linke Grafik zeigt eine gesunde Niere, die rechte eine Zystenniere. Anders als vereinzelt auftretende Nierenzysten entstehen Zystennieren meist durch Vererbung. Die häufigste Form der erblich bedingten Zystennieren ist die dominante polyzystische Nierenerkrankung.

Darüber hinaus können Bluthochdruck sowie chronisch tubulo-interstitielle Nierenerkrankungen zu einer chronischen Niereninsuffizienz führen. Dabei handelt es sich um eine Entzündung der Zwischenräume des Nierengewebes.

Chronische Niereninsuffizienz: Die Diagnose

Bestimmte chronische Krankheiten (etwa Diabetes mellitus, Bluthochdruck und Zystennieren) begünstigen Nierenerkrankungen und erhöhen somit das Risiko für eine chronische Niereninsuffizienz. Im Rahmen der Anamnese fragt der Arzt den Patienten daher zunächst nach diesen und anderen Vorerkrankungen.

Dann untersucht er ihn auf typische körperliche Anzeichen der Niereninsuffizienz wie gelbliche Hautfärbung oder Blässe, Wassereinlagerungen, erhöhten Blutdruck sowie Mundgeruch nach Urin.

Dann untersucht der Arzt das Blut des Patienten. Stellt er dabei fest, dass das Blut eine große Menge Harnstoff enthält, so liefert ihm dies einen ersten Hinweis auf eine chronische Niereninsuffizienz. Darüber hinaus bestimmt der Arzt den sogenannten Kreatinin-Wert.

Was besagt der Kreatinin-Wert?
Kreatinin entsteht beim Abbau des Stoffes Kreatin in der Muskulatur. Kreatin ist so etwas wie der Energiespeicher der Skelettmuskeln: Es sorgt dafür, dass sie immer ausreichend Kraftstoff zur Verfügung haben. Das im Energiestoffwechsel gebildete Kreatinin scheiden die Nieren mit dem Urin aus. Wie viel, hängt zum einen von der Muskelmasse ab, zum anderen davon, wie gut die Nieren funktionieren. Wenn die Nieren nur noch halb so gut funktionieren wie gesunde Nieren, steigt der Kreatinin-Wert im Blut an.

Außerdem wird der Arzt den Patienten um eine Urinprobe bitten. In der Regel benötigt er den sog. 24-Stunden-Sammelurin, das heißt die gesamte Urinmenge, die der Patient innerhalb eines Tages ausscheidet. Denn anhand der Urinmenge, der Kreatinin-Konzentration in Urin und Blut kann der Arzt die sogenannte Kreatinin-Clearance berechnen. Dieser Wert hilft ihm, die glomeruläre Filtrationsrate (GFR) einzuschätzen. Er kann damit also beurteilen, in welchem Stadium der Niereninsuffizienz sich der Patient befindet.

Weitere wichtige Hinweise auf den Zustand und die Funktion der Nieren können bildgebende Verfahren wie eine Ultraschalluntersuchung liefern. Auf den Ultraschallaufnahmen kann der Arzt beispielsweise erkennen, wie groß die Nieren sind und ob sich darin Zysten befinden.

Chronische Niereninsuffizienz: Die Therapie

Im Wesentlichen gibt es zwei Möglichkeiten, die Niereninsuffizienz zu behandeln:

  • konservative (also nicht-operative) Therapie der Grunderkrankung sowie der durch die chronische Niereninsuffizienz verursachten Symptome
  • Blutwäsche (Dialyse) und Nierentransplantation

Konservative Therapie

In erster Linie soll die Behandlung verhindern, dass die Nierenfunktion sich noch weiter verschlechtert. Deshalb sollte sie so früh wie möglich beginnen. Welche konkreten Maßnahmen der Arzt ergreift, hängt von der Grunderkrankung ab.

Patienten mit Bluthochdruck (Hypertonie) erhalten blutdrucksenkende Mittel wie ACE-Hemmer. Das ist wichtig, denn eine Niereninsuffizienz kann den Blutdruck erhöhen. Und Bluthochdruck beeinträchtigt die Funktion der Nieren zusätzlich.

Bei Diabetikern hängt der Verlauf der Erkrankung entscheidend davon ab, wie gut ihr Blutzucker eingestellt ist. Der sogenannte HbA1c-Zielwert sollte niedriger sein als 7 Prozent. Diabetikern, die zusätzlich Bluthochdruck haben, verschreibt der Arzt außerdem blutdrucksenkende Mittel.

Die durch die chronische Niereninsuffizienz ausgelösten Symptome kann der Arzt teilweise mithilfe von Medikamenten lindern. Gegen eine Übersäuerung des Bluts kann etwa Bikarbonat helfen.

Bei der Therapie gilt es einige Dinge zu beachten, um zu verhindern, dass die chronische Niereninsuffizienz weiter fortschreitet. Wichtig ist es zum Beispiel, dass der Patient nicht raucht. Zudem sollte er keine nierenschädigenden Schmerzmittel (Analgetika) oder Röntgenkontrastmittel einnehmen.

Auch Aminoglykoside, nicht-steroidale Antirheumatika und selektive COX-2-Hemmer schaden der Niere. Darüber hinaus kann auch die Ernährung den Verlauf der Erkrankung beeinflussen (siehe unten).

In Stadium 5 der Niereninsuffizienz ist in der Regel eine Blutwäsche (Dialyse) oder eine Nierentransplantation notwendig.

Die künstliche Blutwäsche ersetzt sie die Nierenfunktion, indem sie Ihrem Körper überschüssiges Wasser und sogenannte harnpflichtige Substanzen entzieht. Dies sind Stoffe, die der Körper normalerweise mit dem Harn ausscheidet und die in zu hoher Konzentration schädlich sind. Auch ermöglicht es, Störungen im Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt zu korrigieren.

Ohne die Dialyse würde die chronische Niereninsuffizienz im Endstadium zur lebensbedrohlichen Harnvergiftung (Urämie) führen. Die einzige Alternative zur regelmäßigen Blutwäsche ist die Nierentransplantation, bei der der Patient ein Spenderorgan erhält.

Die chronische Niereninsuffizienz lässt sich nicht durch eine bestimmte Ernährungsweise heilen. Es ist aber möglich, den Verlauf der Erkrankung mit der Ernährung günstig zu beeinflussen:

  • Trinken Sie viel, idealerweise 2 bis 2,5 Liter Wasser täglich.
  • Meiden Sie kaliumreiche Lebensmittel (z.B. Kartoffeln, Pilze, Hülsenfrüchte)
  • Meiden Sie phosphatreiche Nahrungsmittel (z.B. Nüsse, Kakao, Hülsenfrüchte)
  • Ernähren Sie sich eiweißarm. An einem Tag sollten Menschen mit Niereninsuffizienz nicht mehr als 0,8 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Ein 80 Kilogramm schwerer Mann darf also rund 64 Gramm Protein zu sich nehmen, eine 60 Kilogramm schwere Frau etwa 48 Gramm.
  • Eine salzarme Diät ist nur bei Patienten mit Bluthochdruck oder Ödemen notwendig.

Chronische Niereninsuffizienz: Der Verlauf

Wenn die chronische Niereninsuffizienz das Endstadium noch nicht erreicht hat, ist es möglich, die Nierenfunktion mit bestimmten Maßnahmen aufrechtzuerhalten.

Unbehandelt verschlechtert sich die Nierenfunktion mit der Zeit, bis die Niere nicht mehr in der Lage ist, ihre Aufgaben zu erfüllen. Das kann lebensbedrohliche Folgen haben. Deshalb ist im letzten Stadium des Nierenversagens eine Dialyse beziehungsweise eine Transplantation notwendig.

Komplikationen

Wenn die Nieren versagen, geraten im Körper zahlreiche Abläufe durcheinander, was eine ganze Reihe von Problemen nach sich zieht. Zum Beispiel wird der Flüssigkeitshaushalt gestört, was sich in einer Überwässerung des Körpers und Ödemen äußert. Auch verursacht die Niereninsuffizienz Elektrolytstörungen. Den geschwächten Nieren gelingt es nicht mehr, bestimmte Elektrolyte auszuscheiden. Das führt zu:

  • Hyperkaliämie, einen Überschuss an Kalium, der zu Herzrhythmusstörungen führen kann,
  • Hypernatriämie, ein Übermaß an Natrium,
  • Hyperphosphatämie, ein Übermaß an Phosphat.

Wenn das Blut zu viel Phosphat enthält, bildet dieses mit Calcium ein Salz, das sich überall im Körper (auch in der Niere) ablagert. Somit sinkt der Calciumspiegel im Blut, es kommt also zur sog. Hypokalzämie. Zudem bewirken die Ablagerungen, dass sich Gefäße und Gewebe im ganzen Körper verhärten. Diese Verhärtungen:

  • schädigen das Nierengewebe und beschleunigen das Fortschreiten der Erkrankung
  • behindern die Durchblutung und erhöhen dadurch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

Eine weitere Folge der chronischen Niereninsuffizienz ist die sog. renale Osteopathie.

Was ist eine renale Osteopathie?
Die renale Osteopathie ist eine Störung des Knochenstoffwechsels. Sie entsteht unter anderem durch einen Vitamin-D-Mangel, der wiederum eine Folge der Niereninsuffizienz ist. Der Mechanismus dahinter lässt sich vereinfachend so zusammenfassen: Die Nieren sind normalerweise mit dafür zuständig, Vitamin D in seine aktive Form, das Calcitriol, umzuwandeln. Calcitriol fördert die Aufnahme von Calcium aus dem Darm und sorgt dafür, dass Calcium in die Knochen eingebaut wird. Wenn die Nieren geschwächt sind, bilden sie weniger Calcitriol. Dadurch erhalten die Knochen nicht mehr genügend Calcium und werden schlimmstenfalls brüchig und instabil.

Auch die sog. renale Anämie ist eine häufige Folge der Niereninsuffizienz. Sie entsteht, wenn die Nieren (vor allem in den Stadien 3 bis 4 der Insuffizienz) nicht mehr ausreichend des Hormons Erythropoetin bilden können. Normalerweise regt Erythropoetin die Bildung roter Blutkörperchen (Erythrozyten) im Knochenmark an. Dadurch mangelt es den Patienten an Blut, was in der Fachsprache "renale Anämie" genannt wird.

Nachsorge

Um diese und weitere mögliche Komplikationen zu verhindern oder frühzeitig zu behandeln, ist eine regelmäßige Nachsorge ratsam. Dabei untersucht der Arzt Blut und Urin und stellt Fragen zu neu oder verstärkt auftretenden Symptomen.

Chronische Niereninsuffizienz: Wie kann man ihr vorbeugen?

Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus und Bluthochdruck erhöhen das Risiko für eine chronische Niereninsuffizienz. Diesen Krankheiten kann man vorbeugen, indem man sich ausreichend bewegt, gesund ernährt, Übergewicht vermeidet und nicht raucht. Wer bereits an Diabetes oder Bluthochdruck (oder beidem) erkrankt ist, sollte seine Nieren (und andere Organe) vor Folgeschäden schützen. Dazu kann der Arzt unterschiedliche Maßnahmen treffen:

  • Er kann blutdrucksenkende Mittel, z.B. ACE-Hemmer, verschreiben.
  • Er kann dem Patienten helfen, den Blutzucker zu stabilisieren.

Auch Blasenentzündungen oder Nierenentzündungen können die Niere im schlimmsten Fall so stark schädigen, dass sie versagen. Deshalb ist es wichtig, diese Entzündungen rechtzeitig (in der Regel mit Antibiotika) behandeln zu lassen.

Chronische Niereninsuffizienz: Weitere Informationen

ICD-10-Diagnoseschlüssel:

Hier finden Sie den passenden ICD-10-Code zu "Chronische Niereninsuffizienz (chronisches Nierenversagen)":

Onmeda-Lesetipps:

Die Nieren: Wie sie arbeiten und warum sie lebenswichtig sind
Die Blutwäsche (Dialyse): Wie funktioniert sie?

Linktipps:

www.bundesverband-niere.de
Seite des Bundesverbands Niere e.V. mit vielen Informationen zur Niere und ihren chronischen Erkrankungen

www.organspende-info.de
Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Informationen zur Organspende und Organtransplantation

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Stand: 13.6.2017)

Herold, G.: Innere Medizin. Eigenverlag, Köln 2017

Diabetes und Nieren. Online-Information des Diabetesinformationsdienstes München: diabetesinformationsdienst-muenchen.de (Stand: 6.4.2016)

Rassow, J., et al.: Duale Reihe Biochemie. Thieme, Stuttgart 2016

Baenkler, H.-W., Goldschmidt, H., Hahn, J.-M., et al.: Kurzlehrbuch Innere Medizin. Thieme, Stuttgart 2015

Siegenthaler, W. (Hrsg.): Siegenthalers Differentialdiagnose: Innere Krankheiten – vom Symptom zur Diagnose. Thieme, Stuttgart 2013

Aktualisiert am: 11. August 2017

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