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Binge Eating (Binge-Eating-Störung)

(Stand: 30. März 2009)

Das Binge Eating beziehungsweise die Binge-Eating-Störung (BES oder BED = Binge Eating Disorder) gehört zu der Gruppe der Essstörungen. Die Betroffenen konsumieren dabei innerhalb von kurzer Zeit ungewöhnlich große Mengen an Nahrungsmitteln.

Binge Eating ist ein relativ neuer Krankheitsbegriff, der in den USA entwickelt wurde und auch in Europa zunehmend Beachtung findet. An einer BES erkrankte Personen können nicht kontrollieren, wie viel sie essen oder wann sie mit dem Essen aufhören müssen. Im Gegensatz zur Bulimia nervosa ergreifen die Betroffenen keine Maßnahmen wie Erbrechen oder exzessives Sporttreiben, um einer möglichen Gewichtszunahme entgegenzuwirken.

Untersuchungen in den USA haben ergeben, dass etwa zwei Prozent der Bevölkerung an einer Binge-Eating-Störung leiden; die genaue Zahl ist aber nicht bekannt. Anders als bei Magersucht oder Bulimie sind auch viele Männer betroffen. Die Ursachen für das Binge Eating sind weitgehend unbekannt. Bei der Therapie der Binge-Eating-Störung zeigen vor allem verhaltenstherapeutische Ansätze Wirkung.

Weiterlesen: Binge Eating (Binge-Eating-Störung): Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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