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Mastitis (Brustentzündung)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (20. Dezember 2013)

Eine Mastitis ist eine Entzündung der Brustdrüse. Die Ursachen der Brustentzündung sind vielfältig: Sie kann während der Stillzeit als Mastitis puerperalis oder zu einem anderen Zeitpunkt als Mastitis non-puerperalis auftreten. Ist die Brust bei einem Neugeborenen entzündet, bezeichnen Mediziner dies als Mastitis neonatorum.

Eine akute Mastitis äußert sich durch ausgedehnte Schmerzen. Außerdem fühlt sich die betroffene Brust gespannt an, ist gerötet und überwärmt. Auch Fieber kann im Rahmen einer Mastitis auftreten.

Meist ist bei einer Mastitis außerhalb der Stillzeit nur eine Brust entzündet. Ursachen einer Mastitis sind hauptsächlich Bakterien, insbesondere Staphylococcus aureus. Seltener können auch eine übermäßige Produktion des Hormons Prolaktin, das die Milchbildung anregt, oder eine gutartige Veränderung der Brust (Mastopathie) eine Brustentzündung hervorrufen.

Der Arzt stellt bei einer Mastitis die Diagnose, indem er die Betroffene nach ihren Beschwerden befragt und die Brust abtastet. Eine zusätzliche Ultraschalluntersuchung unterstützt die Diagnose. Manchmal ist außerdem eine Mammographie notwendig, um einen entzündlichen Brustkrebs auszuschließen.

Brustentzündungen außerhalb der Stillzeit sind selten und verlaufen häufig chronisch, das heißt die betroffene Frau erkrankt immer wieder daran. Wenn es sich um eine einfache Mastitis non-puerperalis handelt und sich kein Abszess (eitergefüllte Entzündungshöhle) gebildet hat, verordnet der Arzt unter anderem Medikamente gegen eine zu hohe Prolaktinproduktion, Antibiotika und Entzündungshemmer (Antiphlogistika). Auch Kühlen der Brust und ein gut sitzender Büstenhalter, der die Brust ruhig hält, kann die Beschwerden oft lindern. Hat sich ein Abszess gebildet, schneidet der Arzt diesen auf und entleert den Eiter.

Eine Mastitis kann sehr unterschiedlich verlaufen: Manchmal heilt die Brustentzündung schnell wieder ab, andere Frauen haben häufiger damit zu tun. Maßnahmen, die einer Mastitis zuverlässig vorbeugen, gibt es nicht.






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