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Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS)
Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS)Stand: 2. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Vor allem Langstrecken- und Marathonläufer kennen es: das Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS), das sich durch starke Knieschmerzen an der Außenseite des Knies äußert. Aber auch Nicht-Sportler können betroffen sein. Das Läuferknie ist die Folge einer Fehl- und Überbelastung: Die typischen Schmerzen im Knie entstehen dadurch, dass der Tractus iliotibialis – eine Sehnenplatte, die an der Außenseite des Oberschenkels zum Schienbein verläuft – über die Knochen scheuert, die das Kniegelenk bilden (daher bezeichnet man das Läuferknie auch als Tractus-iliotibialis-Scheuersyndrom oder kurz Tractussyndrom). Das hierdurch strapazierte Gewebe entzündet sich und es tritt ein stechender Schmerz an der Außenseite des Knies auf – zunächst nur beim Bergabgehen oder Joggen und nachfolgend auch beim Gehen. Zu den möglichen Ursachen für ein Läuferknie gehören:
Beim Läuferknie zielt die Behandlung zunächst darauf ab, die akuten Schmerzen zu lindern: Es hilft, das betroffene Knie zu kühlen und entzündungshemmende Medikamente einzunehmen. Um das Läuferknie zu stabilisieren, eignet sich eine Bandage. Außerdem gilt für jeden, der ein iliotibiales Bandsyndrom hat: auf jeden Fall das Knie schonen und eine Zeit lang nicht belasten. Wenn die vom Läuferknie verursachten Knieschmerzen durch die Therapie abgeklungen sind, ist wieder ein leichtes Training möglich. Aber auch hier gilt es, das Knie nicht übermäßig oder falsch zu belasten, denn: Wie ein iliotibiales Bandsyndrom verläuft, hängt in hohem Maß vom Verhalten der Betroffenen ab. Nur wer sein Bein konsequent schont, kann damit rechnen, dass die Beschwerden innerhalb von ein bis zwei Wochen nachlassen. Bei einem unzureichend behandelten Läuferknie, das nicht richtig heilen kann, können sich dauerhafte Beschwerden entwickeln. Vor allem bei sportlichen Aktivitäten sind die Kniegelenke erheblichen Belastungen ausgesetzt. Um einem Läuferknie vorzubeugen, ist es daher wichtig, sich vor dem Sport aufzuwärmen und Dehnübungen auszuführen. Dabei ist besonders darauf zu achten, die Außenseite des Beins zu dehnen. Auch gute Laufschuhe zu tragen und eine unangemessene sportliche Belastung zu vermeiden kann helfen, ein iliotibiales Bandsyndrom zu verhindern. Weiterlesen: Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS): Definition Das könnte Sie auch interessieren
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