Startseite > Krankheiten > Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS) > Definition
Stand: 2. Juli 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Das Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS) ist eine durch starke Schmerzen im Knie gekennzeichnete Folge falscher und übermäßiger Belastung: Typischerweise treten die Knieschmerzen außen am Knie beziehungsweise unter der Kniescheibe auf.
Weitere Bezeichnungen für das Läuferknie sind:
Das Kniegelenk ist eins der größten und vor allem kompliziertesten Gelenke des menschlichen Körpers. Es bildet die bewegliche Verbindung zwischen dem Ober- und Unterschenkel und muss großen Belastungen standhalten. Dies ist nur möglich, wenn alle am Gelenk beteiligten Strukturen wie Knochen, Knorpel, Bänder, Kapsel, Menisken und die Muskulatur reibungslos zusammenspielen. Ist dieses Zusammenspiel gestört, kann ein Läuferknie entstehen. Langstreckenläufer, Marathonläufer und Radsportler sind besonders häufig vom Läuferknie betroffen. Aber auch andere Sportler, wie Handball- und Basketball-Spieler oder Bergwanderer, sowie Nicht-Sportler (z.B. Menschen mit O-Beinen) können ein iliotibiales Bandsyndrom entwickeln.
Das Läuferknie (iliotibiales Bandsyndrom, ITBS) ist bei Läufern das mit größter Häufigkeit auftretende Problem: Jeder 4. ist davon betroffen, wobei Frauen mit rund 28 Prozent etwas öfter vertreten sind als Männer mit 24 Prozent.
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