Startseite > Symptome > Eingerissene Mundwinkel
Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Eingerissene Mundwinkel können hartnäckig und sehr unangenehm sein. Sie äußern sich dadurch, dass die Haut der Mundwinkel schmerzt, entzündet ist und schlecht heilt.
Die Mundwinkel spannen, brennen beim Kontakt mit Speichel, sauren Speisen oder Zahnpasta und sind empfindlich gegenüber Berührung.
Wenn die Mundwinkel ständig und immer wieder entzündet und eingerissen sind, sprechen Mediziner von sogenannten Mundwinkelrhagaden, auch Faulecken, Perlèche und Cheilitis angularis genannt. Ihnen kann eine Reihe von Ursachen, zum Beispiel Vitamin- und Mineralstoffmangel sowie Infektionen zugrunde liegen.
Je nach Ursachen der eingerissenen Mundwinkel sind verschiedene Therapien möglich oder erforderlich. Wichtig ist generell, dass die Mundwinkel trocken bleiben. Wer häufig mit der Zunge die Lippen befeuchtet, sollte dies unbedingt vermeiden. Unterstützend gibt es Pasten, um die Lippen trocken zu halten. Auch Reiben und Kratzen sollte man unterlassen und den Mund nicht zu weit öffnen.
Bei einer Infektion können entsprechende Salben und Pasten gegen Bakterien (antibiotisch), gegen Viren (antiviral) oder gegen Pilze (antimykotisch) helfen. Wer gegen ein bestimmtes Kosmetikum allergisch reagiert, sollte dies meiden.
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