Startseite > Symptome > Dysphagie (Schluckstörungen)
Stand: 24. August 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Dysphagie sind Schluckstörungen, der Schluckvorgang ist gestört. Die Dysphagie kann unterteilt werden in Schluckstörungen im Rachenbereich (oropharyngeal) und im Bereich der Speiseröhre (ösophageal).
Bei oropharyngealer Dysphagie, das heißt den Schluckstörungen im Rachenbereich, treten zu Beginn des Schluckakts Beschwerden auf. Betroffene verschlucken sich oder atmen Nahrungsbestandteile ein. Dadurch kommt es zu Hustenanfällen. Ösophageale Dysphagien treten auf, wenn die feste und flüssige Nahrung nicht richtig die Speiseröhre hinabgleiten kann. Der Speisebrei kommt wieder hoch. Das kann bis zum Erbrechen führen.
Mit den Schluckstörungen können gleichzeitig weitere Beschwerden auftreten, zum Beispiel Schmerzen, ein Druck- oder Engegefühl beim Schlucken. Außerdem kann bei Dysphagie Sodbrennen auftreten. Bei beiden Formen der Schluckstörungen – also bei der oropharyngealen und der ösophagalen Dysphagie – strömt häufig Nahrung aus der Speiseröhre in den Mund- und Rachenraum zurück (Regurgitation). Dabei besteht die Gefahr, Nahrungsbestandteile einzuatmen.
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