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Juckreiz am After (Afterjucken): Unangenehm, aber meist harmlos

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (09. Februar 2017)

© Jupiterimages/iStockphoto

Über Juckreiz am After (Afterjucken, Pruritus ani) spricht wohl kaum jemand gern – aber viele Menschen leiden darunter. Afterjucken ist zwar oft harmlos, aber sehr belastend: Dem Drang, sich im Bereich um die Analöffnung kratzen, reiben oder scheuern zu müssen, kann man in der Öffentlichkeit nicht nachgehen. Wer Afterjucken verspürt, empfindet den Juckreiz meist als besonders quälend. 

Juckreiz ist eine Empfindung der Haut, die durch ganz verschiedene Dinge ausgelöst werden kann. In der Analfalte können durch unterschiedlichste Einflüsse sehr leicht Irritationen entstehen, die zu Juckreiz führen. Im Analbereich liegt Haut auf Haut – Feuchtigkeit, die sich zum Beispiel beim Schwitzen bildet, kann kaum verdunsten, sodass die Haut aufweicht. Auch Stuhlsekret kann die Region reizen. Weitere mögliche Auslöser für Irritationen sind zum Beispiel

  • Verunreinigungen,
  • mechanische Reize (z.B. zu hartes Toilettenpapier) oder
  • chemische Reize (wie etwa bei einer Waschmittelunverträglichkeit).

Eine Folge solcher Irritationen kann ein Analekzem sein. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Reaktion der Haut. 

Neben verschiedenen äußeren Reizen kann Juckreiz am After zahlreiche weitere Ursachen haben. Hierzu zählen etwa

Afterjucken kann zudem Symptom einer Hautkrankheit sein, zum Beispiel einer Neurodermitis oder Schuppenflechte. Aber auch mangelnde oder übermäßige Hygiene kann für Juckreiz am After verantwortlich sein.

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Afterjucken ist in den meisten Fällen zwar unangenehm, aber harmlos!

Mediziner unterscheiden das kurzfristige, sogenannte akute Afterjucken von einem lang anhaltenden, chronischen Afterjucken, das ärztlich abgeklärt werden sollte.

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