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Vitamin E (Tocopherole)

Veröffentlicht von: Silke Wesemann (26. November 2013)

© Jupiterimages/Hemera

Vitamin E ist der Überbegriff für die sogenannten Tocopherole, zu denen insgesamt acht Vertreter gehören. Beim Menschen wirkt das sogenannte alpha-Tocopherol am besten. Der menschliche Körper kann Vitamin E nicht selbst herstellen, es gehört daher zu den lebensnotwendigen (essenziellen) Vitaminen, die mir der Nahrung aufgenommen werden müssen.

Vitamin E gehört wie Vitamin C und Vitamin A zu den Antioxidantien. Als solches hat es verschiedene positive Wirkungen auf den Körper und kann zum Beispiel das Risiko für Krebserkrankungen verringern und Entzündungsprozesse hemmen. Vitamin E reagiert verhältnismäßig unempfindlich gegen Hitze. Der Körper kann das Vitamin nur verwerten, wenn gleichzeitig Fett aufgenommen wird.

Da Vitamin E ausschließlich von Pflanzen hergestellt werden kann, sind pflanzliche Lebensmittel auch gute Vitamin-E-Lieferanten. Besonders Vitamin-E-haltig sind Pflanzenöle, vor allem Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl. Aber auch Nüsse, Getreide und in den meisten Gemüsen, in Schweinefett und in Milch und Butter kommt es vor. Im menschlichen Körper ist Vitamin E vor allem in der Muskulatur, im Mutterkuchen, in der Muttermilch und in der Hirnanhangsdrüse zu finden.

Der tägliche Vitamin-E-Bedarf für erwachsene Männer liegt bei 14 Milligramm täglich, erwachsene Frauen sollten 12 Milligramm Vitamin E pro Tag aufnehmen. Für Schwangere und Stillende ist der Bedarf leicht erhöht.

Ein Mangel an Vitamin E kommt selten vor. Gefährdet sind Säuglinge und Kleinkinder, die mehrere Monate mit alternativer Säuglingsmilch gefüttert werden. Auch bei krankhaften Verdauungsstörungen, Lebererkrankungen oder künstlicher Ernährung kann ein Vitamin-E-Mangel auftreten.

Der Körper eines Erwachsenen kann Vitamin-E-Reserven mobilisieren – deshalb macht sich ein Vitamin-E-Mangel normalerweise erst nach jahrelanger Unterversorgung bemerkbar. Bei Kindern zeigen sich Mangelsymptome hingegen erheblich früher, vor allem in neurologischen Störungen, da oft das Nervensystem davon betroffen ist.


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