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Jod

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. November 2014)

Jodhaltige Lebensmittel

So gut wie alle Lebensmittel enthalten Jod. Da sich jedoch in den Böden in Deutschland nur sehr wenig von dem Spurenelement findet, ist auch der Jodgehalt der hier gängigen Lebensmittel naturgemäß eher gering.

Stark jodhaltige Lebensmittel findet man vor allem im Meer. Sehr gute Jodlieferanten sind

  • Seefische wie Schellfisch, Seelachs oder Kabeljau sowie
  • Meeresfrüchte wie Miesmuscheln, Hummer und Garnelen.

Auch Milch und Milchprodukte enthalten Jod. Zu den nennenswert jodhaltigen Lebensmitteln zählen sie aber erst, seitdem dem Futter von Milchkühen vermehrt jodierte Mineralstoffmischungen beigesetzt werden.

Getreide und Getreideprodukte sind von Natur aus eher jodarm. Es empfiehlt sich daher, Brot zu kaufen, das mit Jodsalz hergestellt wurde.

Um Ihren Körper mit ausreichend Jod zu versorgen, sollten Sie bewusst darauf achten, jodhaltige Lebensmittel zu verzehren. Das bedeutet:

  • täglich Milch und Milchprodukte,
  • 1 bis 2 mal wöchentlich Seefisch oder Meeresfrüchte,
  • im Haushalt konsequent jodiertes Speisesalz verwenden und
  • bevorzugt Lebensmittel kaufen, die mit Jodsalz hergestellt wurden.

Jodgehalt von Lebensmitteln und die erforderliche Zufuhr, um den täglichen Jodbedarf zu decken

LebensmittelAbbildungJodgehalt in Mikrogramm (µg) pro 100 g bzw. mlTagesbedarf von 200 µg ist enthalten in rund
Schellfisch41750 g
Seelachs26375 g
Scholle192100 g
Miesmuschel130150 g
Kabeljau120150 g
Thunfisch50400 g
Spinat201 kg
Roggenbrot102 kg
Vollmilch73 l

Algen und Seetang gehören ebenfalls zu den sehr jodhaltigen Lebensmitteln. Denn manche Arten speichern das Jod, das sich im Meerwasser anreichert. Je nach Algenart kann der Jodgehalt zwischen 5 µg und 11.000 µg pro Gramm Trockengewicht schwanken.

Daher ist Vorsicht geboten: Auch wenn Sie nur sehr geringe Mengen Algen essen, können Sie schnell die für Erwachsene empfohlene maximale tägliche Aufnahmemenge von 500 µg Jod deutlich überschreiten. Ein solcher Jodüberschuss kann zu gesundheitlichen Schäden führen. Es ist also nicht empfehlenswert, den täglichen Jodbedarf über den Verzehr von Algen zu decken.

Ohne Jodsalz nimmt ein Erwachsener mit seiner Ernährung im Schnitt nur noch rund 100 µg Jod täglich zu sich.

Jodiertes Speisesalz enthält zwischen 15 und 25 µg Jod je Gramm Salz. Diese Menge ist absichtlich so gewählt, dass auch für Schilddrüsenkranke kein gesundheitliches Risiko besteht.

Mittlerweile verwenden Jodsalz rund

  • 85 Prozent der Privathaushalte,
  • 70 bis 80 Prozent der Gastronomiebetriebe,
  • 60 bis 80 Prozent der Bäcker- und Fleischerbetriebe und
  • 35 Prozent der Lebensmittelindustrieunternehmen.

Bitte geben Sie uns ein paar Informationen zu Ihrer Person, damit wir Ihren täglichen Kalorienbedarf berechnen können.

In volle Jahren z.B. 28

In kg z.B. 60







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