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Thrombose, Blutgerinnsel

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(Stand: 5. Juni 2009)

Unter einer Thrombose versteht man den Verschluss eines Blutgefäßes durch ein Blutgerinnsel (Thrombus). Am häufigsten sind die tiefen Bein- und Beckenvenen davon betroffen.

Bei einer Thrombose kommt es zu typischen Symptomen wie Schmerzen und Schwellung der Wade oder des Beins, abhängig vom Sitz der Thrombose.

Eine Thrombose lässt sich durch eine Röntgenuntersuchung der Venen mit Kontrastmittel (Phlebographie) oder eine Ultraschalluntersuchung diagnostizieren. Das Blutgerinnsel behandelt der Arzt mit blutverdünnenden Medikamenten (Heparin). Außerdem legt er einen Druckverband an, der das gesamte Bein (oder den Arm) umfasst (Kompressionsverband).

Risikofaktoren für eine Thrombose sind unter anderem langes Sitzen, Krampfadern und eine erhöhte Blutgerinnungsneigung nach einer Operation oder Entbindung.

Mit verschiedenen Maßnahmen können Betroffene weiteren Thrombosen und ihren Folgeschäden vorbeugen. So kann man zum Beispiel Kompressionsstrümpfe tragen, sich ausreichend bewegen (v.a. viel gehen) oder die Beine hochlagern.

Weiterlesen: Thrombose, Blutgerinnsel: Definition

Autor: Onmeda Redaktion

Medizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

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