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Osteoporose (Knochenschwund)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (04. September 2015)

© Jupiterimages/iStockphoto

Osteoporose (Knochenschwund) ist die häufigste Knochenerkrankung in Deutschland. Dabei kann jeder selbst etwas dagegen tun: Mit einer gesunden Ernährung, viel Bewegung und dem Vermeiden von Risikofaktoren (wie Rauchen und hoher Alkoholkonsum) können Sie einer Osteoporose wirkungsvoll vorbeugen.

Bis etwa zum 40. Lebensjahr nimmt die Knochenmasse des Menschen zu. Danach baut der Körper natürlicherweise jährlich etwa ein halbes bis ein Prozent wieder ab. Bei Osteoporose nimmt die Knochenmasse über das natürliche Maß hinaus ab, sodass die Betroffenen viel mehr Knochenmasse verlieren als ein gesunder Mensch. Dieser Knochenschwund wirkt sich nachteilig auf Knochenstruktur und Knochenfunktion aus:

Das Skelett verliert durch Osteoporose an Stabilität und das Risiko für Knochenbrüche steigt.

Eine Osteoporose kann verschiedene Ursachen haben. In etwa fünf Prozent der Fälle ist sie die direkte Folge einer Erkrankung oder einer langfristigen Einnahme bestimmter Medikamente (sog. sekundäre Osteoporose). Die meisten Menschen (95%) entwickeln jedoch eine primäre Form von Knochenschwund, bei der keine Erkrankungen oder Medikamente als Auslöser infrage kommen. Hierzu zählen:

Zu Beginn macht sich eine Osteoporose kaum durch Symptome bemerkbar. Schreitet der Knochenschwund fort, treten Knochenbrüche scheinbar ohne erkennbare Ursache auf: Diese sogenannten Spontanfrakturen verursachen Schmerzen.

Den bei Osteoporose häufigen Wirbelbruch halten die Betroffenen wegen der schlagartig einsetzenden Rückenschmerzen häufig für einen Hexenschuss oder Ischias-Schmerz. Langfristig führen solche Wirbelkörperbrüche zu:

  • einem Größenverlust von mehreren Zentimetern,
  • der Ausbildung eines Rundrückens,
  • einer verstärkten Krümmung der Lendenwirbelsäule nach vorn.

Bei der gegen Osteoporose eingesetzten Therapie spielt die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Dabei gilt es vor allem,

  • Untergewicht zu vermeiden, da sich dies begünstigend auf Knochenschwund auswirkt, und
  • den Körper mit ausreichend Calcium und Vitamin D zu versorgen.

Außerdem kann bei Osteoporose eine Behandlung durch bestimmte Medikamente und Sport (v.a. Krafttraining, aber auch Walking, Nordic Walking, Tai-Chi oder Gymnastik) helfen: Beides beeinflusst den Knochenstoffwechsel positiv und verhindert somit, dass der Knochenschwund fortschreitet.

Wenn der Knochen an Substanz verliert



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