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Migräne

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (29. Januar 2014)

Migräne ist eine der häufigsten Arten von Kopfschmerz. Sie tritt meist einseitig auf. Die Schmerzen sind häufig pochend oder pulsierend. Oft begleiten weitere Beschwerden wie Licht- und Lärmscheu (Photo- / Phonophobie), Appetitlosigkeit und Übelkeit einen Migräneanfall.

Etwa 6 bis 8 Prozent der Männer und ungefähr 12 bis 14 Prozent der Frauen haben wiederholt Migräneanfälle. Bei rund jeder vierten Frau tritt im Laufe ihres Lebens einmal Migräne auf. Auch Kinder können schon Migräne haben: Vor der Pubertät sind etwa 4 bis 5 Prozent von dieser Art von Kopfschmerzen betroffen.

Nach der internationalen Klassifikation unterscheiden Mediziner verschiedene Formen der Migräne. Die wichtigsten Formen sind

  • die Migräne ohne Aura und
  • die Migräne mit Aura.

Am häufigsten ist die Migräne ohne Aura. Eine Aura – also neurologische Symptome, vor allem Sehstörungen – tritt nur bei etwa 15 bis 25 Prozent der Personen mit Migräne auf.

Forscher nehmen an, dass eine Störung des Serotonin-Gleichgewichts die Ursache der Migräne ist. Dieses kommt zustande, wenn bestimmte Botenstoffe im Gehirn vermehrt ausgeschüttet werden. Widerlegt ist hingegen die Theorie, nach welcher die Erkrankung durch eine mangelhafte Durchblutung des Gehirns entsteht.

Hormonelle Einflüsse können Auslöser eines Migräneanfalls sein. Möglicherweise beeinflussen auch bestimmte Nahrungsmittel, Schlafmangel und Stress Migräne. Die auslösenden Faktoren sind aber individuell sehr unterschiedlich.

Die Diagnose erfolgt durch die Krankengeschichte (Anamnese) und vor allem durch die Beschreibung der Kopfschmerzen und möglicher weiterer Beschwerden. Bei neu aufgetretenen Kopfschmerzen schließt der Arzt andere Ursachen mittels Elektroenzephalogramm (EEG), Computertomographie (CT) und/oder Magnetresonanztomographie (MRT) aus.

Migräne: Video

Eine Migräne lässt sich auf unterschiedliche Weise behandeln. Bei akuten Anfällen helfen Medikamente gegen Kopfschmerzen und begleitende Symptome. Verschiedene nicht-medikamentöse Methoden können die Behandlung ergänzen, zum Beispiel Sport, Entspannungstechniken oder Stressbewältigungstraining.






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