Startseite > Krankheiten > Lymphangitis
Stand: 29. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz
Nach Hautverletzungen oder Erkrankungen können sich leicht die Lymphbahnen entzünden – dann liegt eine sogenannte Lymphangitis vor. Rechtzeitig und ausreichend behandelt sind ihre Heilungschancen gut.
Für eine Lymphangitis kommen als Ursachen zum einen benachbarte Gewebeentzündungen infrage, die auf die Lymphbahnen übergreifen: So kann zum Beispiel bei einer Insektengiftallergie eine Lymphangitis im Rahmen einer gesteigerten örtlichen Reaktion auf einen Insektenstich entstehen. Zum anderen können in die Lymphbahnen eindringende Erreger für eine Lymphgefäßentzündung verantwortlich sein: Die häufigsten Auslöser der Lymphangitis sind Bakterien (v.a. Staphylokokken u. Streptokokken). Die Lymphangitis kann akut oder chronisch verlaufen, was entsprechend unterschiedliche Symptome hervorruft:
Lymphangitiden kommen recht häufig vor und sind in der Regel leicht zu diagnostizieren. Die gegen eine Lymphangitis eingesetzte Therapie richtet sich teils nach der Entzündungsursache: In der Regel erfolgt eine Antibiotika-Behandlung, da überwiegend Bakterien für die Entzündung der Lymphbahnen verantwortlich sind. Darüber hinaus ist es bei einer Lymphgefäßentzündung ratsam, den betroffenen Körperteil ruhig zu stellen und desinfizierende, feuchte Umschläge anzuwenden. Meistens bekommt man die Lymphangitis so schon nach kurzer Dauer in den Griff. Eine mögliche Komplikation besteht jedoch darin, dass sich die Entzündung über den Blutweg ausbreitet und somit eine Blutvergiftung entstehen kann.
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