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Leberkrebs: Risikofaktor Leberzirrhose

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (01. März 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Bei Leberkrebs (Leberkarzinom) bildet sich bösartiges Gewebe in der Leber. Oft führt Leberkrebs erst nach längerer Zeit zu Beschwerden; dann treten Symptome wie Gelbsucht, Appetitlosigkeit, Müdigkeit sowie Schmerzen im Oberbauch auf und der Allgemeinzustand des Betroffenen verschlechtert sich. Gelingt es, ein Leberkarzinom früh zu erkennen, verbessert dies die Heilungschancen deutlich.

In den westlichen Industrieländern kommt Leberkrebs eher selten vor, die Häufigkeit nimmt allerdings zu. Männer sind öfter betroffen als Frauen. Die häufigste Art von primärem Leberkrebs ist der Leberzellkrebs, auch Leberzellkarzinom oder hepatozelluläres Karzinom (HCC) genannt.

Da das HCC in Südostasien und Afrika zu den häufigsten Krebsarten zählt, belegt Leberzellkrebs weltweit gesehen den fünften Platz in der Statistik der Krebserkrankungen. Entwickelt sich Leberkrebs aus Zellen der Leber selbst, wird er primärer Leberkrebs genannt. Ist in der Leber ein Tumor entstanden, weil andere Krebsarten in dieses Organ gestreut haben, handelt es sich um Lebermetastasen. Sie stammen meist aus Tumoren des Magen-Darm-Trakts. Mediziner sprechen bei Lebermetastasen von sekundärem Leberkrebs. Bestimmte Erkrankungen gehen mit einem erhöhten Risiko für ein Leberkarzinom einher.

Vor allem eine Leberzirrhose begünstigt, dass primärer Leberkrebs entsteht. Meist verursacht eine chronische Hepatitis (besonders Typ B und C) oder Alkoholmissbrauch diese narbige Schrumpfung der Leber. Daher ist es wichtig, dass sich Personen mit einer Leberzirrhose regelmäßig untersuchen lassen, sodass der Arzt ein mögliches Leberkarzinom frühzeitig erkennen und behandeln kann.

Bei Leberkrebs bildet sich bösartiges Gewebe in der Leber. Alles über die Entstehung, die Symptome und den Verlauf der Krebserkrankung zeigt Ihnen unser Video.

Leberkrebs wird je nach den vorliegenden Umständen meist durch eine Operation (teilweise Entfernung der Leber oder Lebertransplantation) oder mithilfe verschiedener nicht-operativer, örtlicher Methoden behandelt. Die Auswahl des Therapieverfahrens richtet sich nach den Untersuchungsergebnissen, dem Gesundheitszustand des Betroffenen und seinen persönlichen Therapiewünschen. Die Prognose von Leberkrebs hängt vor allem von der Größe, der Lage und der Anzahl der bösartigen Geschwulste ab – zudem spielen die zugrunde liegende Lebererkrankung und die körperliche Verfassung des Betroffenen eine Rolle.

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