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Eierstockzyste (Ovarialzyste)

Veröffentlicht von: Carolin Grob (29. Januar 2014)

Eine Eierstockzyste (Ovarialzyste) ist eine von einer Kapsel umgebene, sackartige Geschwulst am Eierstock. Sie ist mit einem dünn- oder dickflüssigen Inhalt gefüllt. Eierstockzysten sind zum größten Teil gutartig.

Die meisten Eierstockzysten sind sogenannte funktionelle Zysten. Funktionelle Zysten können durch körpereigene Hormone infolge der normalen zyklusbedingten Veränderungen am Eierstock entstehen. Außerdem kann eine funktionelle Eierstockzyste auch als Nebenwirkung einer Hormontherapie auftreten. In anderen Fällen sind Störungen oder Erkrankungen, die den Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht bringen, die Ursache.

Funktionelle Eierstockzysten betreffen fast ausschließlich geschlechtsreife Frauen, besonders häufig während beziehungsweise kurz nach der Pubertät und in den Wechseljahren (Klimakterium). Eine Therapie ist selten erforderlich, da sich die Ovarialzyste oft spontan zurückbildet und nur selten Komplikationen auftreten. Manchmal verursacht eine Eierstockzyste Schmerzen. Zu Beschwerden kommt es aber meist erst, wenn die Ovarialzyste bereits eine gewisse Größe erreicht hat, sodass sie auf andere Organe drückt.

Häufig ist eine Eierstockzyste nur wenige Millimeter bis Zentimeter groß und verursacht keine Symptome. Der Frauenarzt entdeckt sie meist zufällig während einer Ultraschalluntersuchung (Sonographie). Moderne Ultraschallgeräte können bereits wenige Millimeter große zystische Veränderungen am Eierstock sichtbar machen, die keinen Krankheitswert besitzen.

Nach heutiger Einschätzung sind die meisten Eierstockzysten, die dem Gynäkologen bei der vaginalen Ultraschalluntersuchung (Sonographie durch die Scheide) an den Eierstöcken auffallen, gutartige Veränderungen, die nicht operiert werden müssen. Dennoch ist es gerade für ältere Frauen in der Zeit nach der letzten Regelblutung (Postmenopause) wichtig, Zysten am Eierstock weiter abklären zu lassen.

Da eine funktionelle Eierstockzyste meistens von selbst wieder verschwindet, ist die Prognose gut. Deshalb ist es auch nicht sinnvoll, Ovarialzysten mit Hormonen vorzubeugen.






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