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Burnout-Syndrom

Stand: 14. September 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Menschen mit Burnout-Syndrom fühlen sich innerlich ausgebrannt und emotional erschöpft. Häufig stellen sie eigene Bedürfnisse in den Hintergrund. Der Begriff Burnout-Syndrom ist erstmals Mitte der 1970er Jahre aufgekommen.

Menschen, die stark in ihrem Beruf aufgehen und sich dabei für andere Menschen aufopfern, sind besonders oft vom Burnout-Syndrom betroffen. Meist geschieht dies in Berufen wie Lehrer, Arzt oder Krankenpfleger. Prinzipiell kann jedoch jeder, unabhängig vom Beruf, am Burnout-Syndrom erkranken, zum Beispiel auch durch familiäre Belastungen.

Das Burnout-Syndrom entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich in der Regel über einen längeren Zeitraum. Anfangs sehr motivierte und engagierte Personen resignieren langsam und ziehen sich gesellschaftlich immer mehr zurück. Schließlich kommt es zu körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen, Herzklopfen oder zu Anzeichen einer Depression.

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Die Ursachen des Burnout-Syndroms sind vielfältig und können stark variieren. Meist spielen starke Belastungen verschiedener Art beziehungsweise über lange Zeit andauernder Stress in Beruf oder Familie eine Rolle. Insbesondere, wenn gleichzeitig die eigene Leistung nicht oder nur wenig anerkannt wird und der Betroffene Stress für sich ungünstig bewältigt. Von Burnout Betroffene achten nicht genug darauf, sich Phasen der Ruhe und Entspannung zu gönnen und verdrängen über lange Zeit Warnsignale des Körpers.

Für die Therapie des Burnout-Syndroms ist es wichtig, dass Betroffene selbst erkennen, dass sie Hilfe benötigen und diese auch für sich annehmen. Langfristig ist es für sie notwendig, bisherige Verhaltensmuster und Gewohnheiten zu ändern und Wert auf eine gesunde Lebensweise zu legen. Betroffene müssen lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen und beachten. Beruflicher Alltag und Entspannung müssen in Balance gelangen. Wer sich frühzeitig Hilfe sucht und aktiv an der Therapie mitarbeitet, hat gute Aussichten auf eine Besserung des Burnout-Syndroms.

Weiterlesen: Burnout-Syndrom: Definition

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