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Balanitis (Eichelentzündung), Posthitis (Vorhautentzündung)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (30. März 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Eine Balanitis (Eichelentzündung) ist oft schmerzhaft – eine Posthitis (Vorhautentzündung) ebenfalls: Typische Symptome sind Brennen, Juckreiz und Hautrötungen. Oft treten Balanitis und Posthitis gemeinsam auf – Mediziner sprechen dann von einer Balanoposthitis.

Bei der Posthitis ist die Vorhaut beziehungsweise das innere Vorhautblatt des männlichen Glieds entzündet. Meist ist gleichzeitig auch die Eichel betroffen – die Eichelentzündung heißt in der Fachsprache Balanitis.

Die entzündete Eichel und / oder Vorhaut ist gerötet, schmerzhaft geschwollen und kann nässen und jucken. Manche Betroffene haben eitrigen Ausfluss.

Die Ursachen für Posthitis und Balanitis sind vielfältig. Oft entstehen Entzündungen der Penisvorhaut und der Eichel durch eine Infektion mit Pilzen und anderen – teils sexuell übertragbaren – Mikroorganismen.

Dabei ist mangelnde Hygiene oft der ideale Wegbereiter für Vorhaut- und Eichelentzündung: Die Absonderung von Eichel- und Vorhautdrüsen – das Smegma –, sammelt sich bei unzureichender Hygiene zwischen Vorhaut und Eichel an und bildet so den Nährboden für jede Art von Erreger.

Balanitis und Posthitis können aber auch im Rahmen einer Kontaktallergie entstehen oder als Reaktion auf bestimmte Medikamente. Darüber hinaus gibt es einige Faktoren, die das Risiko für Posthitis und Balanitis erhöhen. Hierzu zählen etwa

Die Therapie richtet sich bei Balanitis und Posthitis nach den Ursachen der Entzündung. Ist eine Eichel- oder Vorhautentzündung etwa durch Bakterien entstanden, können Antibiotika zum Einsatz kommen; bei Pilzbefall (z.B. Candida) wird der Arzt entsprechend Antimykotika (Antipilzmittel) verschreiben. Um die Heilung zu unterstützen, ist eine örtliche Behandlung der Eichel und Vorhaut mit einer desinfizierenden Salbe und Kamillebädern empfehlenswert.

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