Anzeige

Anzeige

Die Pille

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (15. September 2014)

© Jupiterimages/Stockbyte

Die Pille ist in Deutschland das bevorzugte Verhütungsmittel. Sie verhindert mithilfe von Hormonen Schwangerschaften – seit mehr als 50 Jahren. In Deutschland nimmt etwa jede dritte Frau im gebärfähigen Alter die Pille zur Empfängnisverhütung. Unter den 14- bis 19-Jährigen ist es sogar mehr als jede zweite.

Je nach Art der Pille enthält sie eine Kombination mehrerer Hormone oder nur ein einziges. Die klassische Pille verhindert durch eine Mischung aus Östrogenen und Gestagen, dass bei der Frau der Eisprung eintritt beziehungsweise, dass die Spermien bis in die Gebärmutter vordringen können. Außerdem bildet sich die Gebärmutterschleimhaut (in die sich der Embryo im Fall einer Schwangerschaft einnistet) unter dem Einfluss der Pille weniger stark aus. Bleibt der Eisprung aus, kann die Eizelle nicht befruchtet werden – schwanger werden ist daher nicht möglich.

Pillen, die nur Gestagene als Hormon enthalten, verhindern die Schwangerschaft vor allem dadurch, dass die Eizelle nicht befruchtet werden kann, etwa indem den Spermien der Weg in die Gebärmutter erschwert wird.

Das Maß für die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Verhütungsmitteln – der Pearl-Index – liegt für die Pille je nach Präparat etwa bei 0,1 bis 0,9. Je niedriger der Pearl-Index, desto sicherer die jeweilige Methode.

Seit ihrer Zulassung im Jahr 1961 gibt es zahlreiche verschiedene hormonhaltige Pillenpräparate auf dem deutschen Markt. Sie setzen sich unterschiedlich zusammen und sind unterschiedlich anzuwenden. Die in den 1960er Jahren eingeführte Antibabypille wurde auch zum Symbol für einen gesellschaftlichen Wandel, der vor allem den Frauen sexuelle Freiheit brachte.

Mittlerweile können Frauen neben der Pille auch auf hormonelle Verhütungsmittel in anderen Anwendungsformen zurückgreifen:

Die Pille kann nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen. Zu diesem Zweck sollten Sie zusätzlich Kondome verwenden.

Glänzt Ihre Gesichtshaut?



Apotheken-Notdienst

Anzeige