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Schwere Beine

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. November 2012)

© Jupiterimages/iStockphoto

Laufen, stehen, sitzen, rennen – wer den ganzen Tag auf den Beinen war, kennt das Gefühl, schwere Beine zu haben. Bei Millionen Menschen treten abends müde, geschwollene und schwere Beine auf. Dies kann einerseits Zeichen von überlasteten, aber ansonsten gesunden Venen sein. Andererseits können schwere Beine auch auf eine ernsthafte Venenerkrankung hinweisen. Mit einer behandlungsbedürftigen Erkrankung der Beinvenen bringen Betroffene diese Beschwerden jedoch nur selten in Verbindung.

Dabei sind nur etwa 10 Prozent der Erwachsenen in Deutschland venengesund. Die restlichen 90 Prozent zeigen Veränderungen unterschiedlichen Grades an den Venen. Solche Veränderungen können sich durch schwere Beine bemerkbar machen, aber auch äußerlich sichtbare Anzeichen wie Besenreiser treten auf. Meistens empfinden Betroffene diese jedoch vor allen Dingen kosmetisch als störend. An ein gesundheitliches Problem denkt dabei selten jemand – doch Veränderungen wie Besenreiser sind nicht nur optisch unschön, sondern können auch erstes Anzeichen einer Venenschwäche sein. Das Gleiche gilt für schwere Beine.

Von den Personen mit behandlungsbedürftigen Veränderungen an den Beinvenen befindet sich nur ein geringer Teil in ärztlicher Behandlung. Unbehandelt schreiten die Veränderungen jedoch ständig fort und können langfristig zu gravierenden Problemen führen. Die Folgen reichen von

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Schwere Beine treten außerdem häufig während der Schwangerschaft auf, da die Venen währenddessen circa 20 Prozent mehr Blutvolumen zu bewältigen haben. Außerdem belastet das zunehmende Gewicht das Venensystem und durch bestimmte Hormone verlieren die Venen während der Schwangerschaft an Elastizität.

Um die Ursachen für schwere Beine abzuklären, sollten Betroffene einen Arzt aufsuchen. Dieser kann mittels entsprechender Untersuchungen herausfinden, ob der Beinschwere harmlose Ursachen zugrunde liegen oder eine ernsthafte Erkrankung dafür verantwortlich ist.

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