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Nasenbluten (Epistaxis)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (07. April 2014)

© Jupiterimages/Stockbyte

Nasenbluten (Epistaxis) kann viele verschiedene Ursachen haben und kommt häufig vor. Über die Hälfte aller Erwachsenen ist im Laufe des Lebens mindestens einmal davon betroffen. Ärztliche Hilfe ist in den wenigsten Fällen notwendig.

In der Nasenschleimhaut befinden sich zahlreiche kleine und sehr empfindliche Blutgefäße (Kapillaren), die zum Beispiel durch heftiges Niesen oder Nase schnäuzen, aber auch durch einen Schlag auf die Nase oder Nasebohren einreißen können. Dann kommt es zum Nasenbluten. Gewöhnlich hört die Epistaxis nach einigen Minuten von selbst wieder auf.

Als Erste-Hilfe-Maßnahme bei Nasenbluten empfiehlt es sich, eine aufrechte Sitzposition einzunehmen und den Kopf leicht nach vorne zu neigen – so kann das Blut über die Nasenöffnung nach außen abfließen. Außerdem hilft es, den Nacken zu kühlen, zum Beispiel mit einem kalten Waschlappen oder einer kalten Kompresse. Durch den Kältereiz verengen sich die Blutgefäße und das Nasenbluten kommt rascher zum Stillstand. Indem man die Nasenflügel mit den Fingern zusammenpresst, lässt sich die Epistaxis normalerweise rasch stoppen.

Bei Nasenbluten sollte man den Kopf stets nach vorne neigen. Wenn Sie den Kopf nach hinten neigen, fließt das Blut in den Rachen ab und kann so in die Lunge oder in den Magen gelangen. Das kann beim Betroffenen zu Husten oder Übelkeit und Erbrechen (Bluterbrechen) führen. Gelangt beim Nasenbluten Blut in den Mundraum, ist es deshalb auch ratsam, das Blut auszuspucken und nicht runterzuschlucken. Ist der Betroffene nicht in der Lage, aufrecht zu sitzen, sollte er auf der Seite liegen.

Insbesondere im Winter kommt es häufiger zu Nasenbluten, da durch die trockenere Luft auch die Nasenschleimhäute meist recht trocken sind und die zarten Blutgefäße in der Nase leichter reißen können, zum Beispiel beim Naseputzen.

Häufiges Nasenbluten kann aber auch im Rahmen bestimmter Erkrankungen auftreten, beispielsweise bei Bluthochdruck und bei Nasenpolypen.

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