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Muskelschwäche (Myasthenie)

Stand: 18. Oktober 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Muskelschwäche (Myasthenie): Definition

Bei einer Muskelschwäche, medizinisch als Myasthenie oder Myasthenia bezeichnet, tritt meist eine ungewöhnlich schnelle Muskelermüdung auf. Diese ist abhängig von der Belastung und kann ein Symptom verschiedener Ursachen sein.

Der Mensch hat weit über 600 Muskeln, die es ihm zusammen mit den Gelenken ermöglichen, sich zu bewegen und Kraft aufzubringen. Lässt diese Kraft nach, spricht man von Muskelschwäche. Zum Beispiel nach einer anstrengenden Arbeitswoche oder nach körperlicher Überlastung hat man das Gefühl, schlapp und kraftlos zu sein. Muskelschwächen können aber auch Zeichen einer Nervenerkrankung oder inneren Erkrankung sein und bis zur Lähmung voranschreiten.

Eine Muskelschwäche kann plötzlich auftreten, beispielsweise nach einem Unfall, einem Schlaganfall oder einer Infektion. Es gibt aber auch Erkrankungen, die zu langsam fortschreitenden Muskelschwächen bis hin zu Lähmungen führen können, wie Polyneuropathien und Muskeldystrophien. Bei einer Muskelatrophie kommt es zum Muskelschwund und folglich zu zunehmender Myasthenie.

Weiterlesen: Muskelschwäche (Myasthenie): Ursachen

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