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Muskelkater
MuskelkaterStand: 8. Dezember 2011Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz Muskelkater: DefinitionMuskelkater ist eine weit verbreitete Sportverletzung: Praktisch jeder kennt diese Muskelschmerzen, die meist nach ungewohntem oder besonders stark belastendem Sport oder sonstigen körperlichen Aktivitäten auftreten. Im Gegensatz zu Muskelzerrungen, -prellungen oder -rissen ist Muskelkater jedoch harmlos. Vor allem untrainierte Menschen können schnell einen Muskelkater entwickeln. Dabei führen besonders häufig solche Sportarten zu Muskelkater, bei denen man oft Stopp- und Antrittsbewegungen ausführt (z.B. Squash, Tennis, Fußball o. Kraftsport); gleichmäßiges Laufen beispielsweise verursacht seltener einen Muskelkater. Ein Muskelkater ist durch folgende Symptome gekennzeichnet:
Typisch für den Muskelkater ist auch, dass die Symptome nie direkt nach dem Sport auftreten, sondern sich frühestens einige Stunden nach der ursächlichen Belastung bemerkbar machen. Dieses Merkmal greift die englische Bezeichnung für Muskelkater – Delayed Onset Muscle Soreness (DOMS) – auf: "delayed" bedeutet verspätet oder verzögert. Die deutsche Bezeichnung "Muskelkater" ist wahrscheinlich eine nicht ganz ernst gemeinte Eindeutschung des Begriffs Katarrh. Der Muskelkater zeigt einen typischen Verlauf: Nach 1 bis 3 Tagen erreicht der Muskelschmerz seine maximale Intensität und lässt dann langsam nach. Ein paar Tage später ist der Schmerz in der Regel wieder verschwunden – Muskelkater hält also höchstens eine Woche an und heilt von selbst aus, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Ist der Muskelkater abgeklungen, kann die ursächliche Bewegung über eine Dauer von mehreren Wochen keinen neuen Muskelkater auslösen. Wer einem Muskelkater vorbeugen möchte, kann dies durch gründliches Aufwärmen erreichen. Weiterlesen: Muskelkater: Ursachen
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