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Müdigkeit

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (25. September 2014)

© Jupiterimages/Stockbyte

Müdigkeit ist meist ein ganz normaler, nicht krankhafter Zustand: Dahinter können körperliche oder seelische Anstrengungen stecken – und natürlich zu wenig Schlaf. Wenn Sie sich allerdings müde fühlen, ohne dass dies durch Anstrengung oder Schlafmangel zu erklären ist, kann die Müdigkeit ihre Ursachen in einer Erkrankung haben.

Nur sehr wenige Menschen suchen wegen Müdigkeit und Abgeschlagenheit einen Arzt auf. Oft geschieht dies erst, wenn eine scheinbar grundlose Müdigkeit den Alltag beeinträchtigt. Dabei kann die Abgeschlagenheit dadurch entstehen, dass man sich entweder dauernd müde fühlt (sog. Dauermüdigkeit) oder zu schnell ermüdet.

Das Gefühl der Erschöpfung, das sich bei Müdigkeit breitmacht, äußert sich zum einen durch körperliche Schlappheit und eine Neigung einzuschlafen. Zum anderen wirkt sich Müdigkeit auch auf nicht-körperliche Bereiche aus – wer müde und schlapp ist, …

  • … fühlt sich lust- und antriebslos (= emotionale Aspekte),
  • … ist in seiner geistigen Leistungsfähigkeit eingeschränkt (= kognitiver Aspekt) und
  • … zeigt einen „Leistungsknick“ (= Verhaltensaspekt).

Die möglichen Gründe für Müdigkeit sind vielfältig. Dass chronische (d.h. andauernde) Müdigkeit und die damit verbundenen Einschränkungen durch Schlafstörungen bedingt sein können, ist einleuchtend: Der Schlaf dient der Erholung und ist wichtig dafür, dass das Immunsystem funktioniert. Darüber hinaus kann der Mensch im Schlaf sein Gedächtnis und Erlerntes festigen.

Neben einem gestörten Schlaf kann eine extreme Müdigkeit aber viele weitere Ursachen haben. Dazu gehören vor allem Virusinfektionen der Atemwege. Doch auch andere Erkrankungen, seelische Störungen oder verschiedene Medikamente können dafür verantwortlich sein, dass man sich schnell oder ständig müde fühlt. Nicht zuletzt können die eigene Lebensweise (z.B. Alkoholkonsum) oder Umwelteinflüsse zu Müdigkeit führen.

Dabei ist Müdigkeit nicht gleich Müdigkeit: Die Ausprägung kann von leichten Müdigkeitsbeschwerden bis zum chronischen Müdigkeitssyndrom reichen, bei dem eine bleierne Müdigkeit die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität stark mindert.

Über 30 Prozent der deutschen Bevölkerung sind manchmal oder häufig so müde, dass sie sich davon beeinträchtigt fühlen. Frauen empfinden häufiger eine so starke Müdigkeit als Männer. Angehörige höherer sozialer Schichten und Menschen in Partnerschaften sind seltener betroffen.

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