Anzeige

Anzeige

Kribbeln

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. April 2016)

© iStock

Ob in den Fingern, Händen, Armen, Füßen oder Beinen – Kribbeln ist eine Missempfindung, die im Prinzip an sämtlichen Stellen des Körpers auftreten und zahlreiche Ursachen haben kann. Medizinisch zählt das Kribbeln zusammen mit anderen Missempfindungen wie Brennen oder Taubheitsgefühlen zu den sogenannten Parästhesien.

Oft verschwindet das störende Kribbeln nach kurzer Zeit von ganz allein, zum Beispiel wenn man sich am Ellenbogen gestoßen hat und der Ellennerv dadurch gereizt wurde. Oder wenn die Hände im Winter stark auskühlen und zu kribbeln beginnen, sobald sie sich wieder aufwärmen.

Wenn das Kribbeln aber längere Zeit anhält oder einen sehr stark beeinträchtigt, ist ein Arztbesuch zu empfehlen, um den Ursachen für das Kribbeln auf den Grund zu gehen.

Kribbeln in den Händen: Ein Mand drückt mit dem Daumen der rechten auf die Innenfläche seiner linken Hand. © Jupiterimages/iStockphoto

Kribbeln in den Händen kann sehr störend sein.

Für Kribbeln kommen viele Ursachen infrage. So können zum Beispiel vorübergehende Nervenreizungen oder Entzündungen, aber auch neurologische Erkrankungen zu Kribbeln führen.

Um herauszufinden, was das Kribbeln auslöst, können verschiedene Untersuchungen notwendig sein. Nach einer ausführlichen Befragung des Betroffenen nimmt der Arzt oft auch sogenannte Sensibilitätsprüfungen vor. Dabei streicht er zum Beispiel mit einem Wattestäbchen über die betroffene Stelle, um zu prüfen, ob das Berührungsempfinden in Ordnung ist. Je nach vermuteter Ursache können weitere Untersuchungen folgen, zum Beispiel

Ob bei Kribbeln eine Therapie notwendig ist, hängt vor allem von der Ursache der Missempfindung ab. Bei harmlosen Ursachen hilft manchmal bereits ein gesünderer Lebensstil mit ausgewogener Ernährung und ausreichend Bewegung.



Symptom-Check


Apotheken-Notdienst

Anzeige