Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Anzeige

Kribbeln: Definition

Veröffentlicht von: Dr. rer. nat. Geraldine Nagel (26. Februar 2013)

Kribbeln ist eine Missempfindung, die an sämtlichen Stellen des Körpers auftreten kann. Kribbeln kann zahlreiche Ursachen haben. Medizinisch zählt das Kribbeln zusammen mit anderen Sensibilitätsstörungen der Nerven wie Brennen und Taubheitsgefühlen zu den sogenannten Parästhesien.

Da Kribbeln ein sehr allgemeiner Begriff ist, fällt hierunter neben dem Kribbeln in den Fingern, Händen oder Armen auch das Kribbeln in Füßen, an den Beinen und allgemein am ganzen Körper – oder auch das "Kribbeln in der Nase" beim Niesreiz.

Oft verschwinden Kribbelempfindungen von ganz alleine, zum Beispiel wenn man sich am Ellenbogen gestoßen hat und der Ellennerv dadurch gereizt wurde. Wenn Kribbel-Parästhesien aber längere Zeit anhalten oder sehr stark beeinträchtigen, empfiehlt es sich, einen Arzt aufzusuchen, um den Ursachen für das Kribbeln auf den Grund zu gehen.

Ein Mand drückt mit dem Daumen der rechten auf die Innenfläche seiner linken Hand.

Kribbeln in den Händen kann sehr störend sein.

Die möglichen Ursachen von Kribbeln sind vielfältig. So können zum Beispiel Nervenreizungen, Entzündungen oder neurologische Erkrankungen zu Kribbeln führen.

Um bei Kribbeln die Diagnose der Ursache zu stellen, sind verschiedene Untersuchungen notwendig. Nach einer ausführlichen Befragung des Betroffenen führt der Arzt vor allem sogenannte Sensibilitätsprüfungen durch. Dabei streicht er zum Beispiel mit einem Wattestäbchen über die betroffene Stelle. Damit kann er prüfen, ob das Berührungsempfinden in Ordnung ist. Je nach vermuteter Ursache sind dann weitere Untersuchungen nötig, zum Beispiel eine Blutuntersuchung, Allergietests oder bildgebende Verfahren wie eine Computertomographie (CT).

Ob bei Kribbeln eine Therapie notwendig ist, hängt vor allem von der Ursache dieser Missempfindung ab. Teilweise hilft bereits ein gesunder Lebensstil mit einer ausgewogenen Ernährung und ausreichend Bewegung. Bei bakteriellen Infektionen ist dagegen eine Behandlung mit Antibiotika notwendig.




Anzeige