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Geschmacksstörung (Dysgeusie)

Geschmacksstörung (Dysgeusie)

Stand: 31. Januar 2010Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Geschmacksstörung (Dysgeusie): Definition

Eine Geschmacksstörung (Dysgeusie) ist ein zusammenfassender Oberbegriff für verschiedene Arten von Störungen des Geschmackssinns.

Diese können in qualitative und quantitative Geschmacksstörungen unterteilt werden. Zu ersteren Art von Geschmackstörung zählen die veränderte Wahrnehmung von Schmeckreizen (Parageusie) und die Wahrnehmung von Schmeckeindrücken, ohne dass eine Reizquelle, zum Beispiel Nahrung, vorhanden ist (Phantogeusie).

Die quantitativen Geschmacksstörungen werden unterteilt in:

  • Hypergeusie: Überempfindlichkeit gegenüber Schmeckreizen
  • Hypogeusie: Verminderte Empfindlichkeit gegenüber Schmeckreizen
  • Ageusie:
    • Vollständiger Verlust des Schmeckvermögens (komplette Ageusie)
    • Sehr deutliche Einschränkung des Schmeckvermögens (funktionelle Ageusie)
    • Verlust der Empfindlichkeit gegenüber eines bestimmten Schmeckstoffs (partielle Ageusie)

Jährlich wird in Deutschland bei schätzungsweise 2.500 Personen eine Geschmacksstörung festgestellt. Geschmacksstörungen treten im Vergleich zu Geruchsstörungen relativ selten auf. Am häufigsten sind dabei die qualitativen Geschmacksstörungen. Oft nehmen Betroffene die Schmeckreize metallisch oder bitter wahr.

Weiterlesen: Geschmacksstörung (Dysgeusie): Ursachen

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