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Erschöpfung (Schwäche, Abgeschlagenheit)

Erschöpfung (Schwäche, Abgeschlagenheit)

Stand: 15. Februar 2012Autor: Onmeda-RedaktionMedizinische Qualitätssicherung: Dr. med. Weiland, Dr. med. Waitz

Erschöpfung (Schwäche, Abgeschlagenheit): Definition

Erschöpfung ist ein häufiges Symptom: Jeder Mensch kennt das Gefühl, einmal erschöpft, schwach und abgeschlagen zu sein.

Meist ist ein Erschöpfungszustand vorübergehend und kann an bestimmten Umständen festgemacht werden – Schlafmangel, ein stressiger Arbeitstag, eine anstrengende Reise, eine belastende Situation oder ein ausgiebiges Sport-Training.

Hinter Erschöpfung, Schwäche und Abgeschlagenheit können sich aber auch Erkrankungen verbergen, vor allem wenn die Beschwerden länger anhalten und über eine "allgemeine Schlappheit" hinausgehen. Krankheiten, die Erschöpfung verursachen können, sind zum Beispiel Erkältungen, Blutarmut (Anämie) oder auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem kommen psychische Auslöser als Ursachen der Schwäche oder Abgeschlagenheit infrage.

Um die Ursache der Erschöpfung abzuklären, ist es ratsam, sich beim Hausarzt gründlich durchchecken zu lassen. Er wird zunächst einige Fragen zu den Beschwerden stellen, zum Beispiel ob Stress der Auslöser des Erschöpfungszustands sein könnte. Außerdem veranlasst der Arzt in der Regel eine Blutuntersuchung. Die Blutwerte geben Hinweise auf verschiedene Erkrankungen, zum Beispiel eine Blutarmut oder Entzündungen im Körper. In manchen Fällen handelt es sich bei Symptomen wie Schwäche, Antriebslosigkeit, Erschöpfung und ständiger Müdigkeit auch um das chronische Erschöpfungssyndrom (CFS, chronisches Müdigkeitssyndrom).

Ob die Erschöpfung behandelt werden muss, richtet sich vor allem nach den Ursachen. Ist zum Beispiel Stress der Grund der Schwäche und Abgeschlagenheit, lässt die Erschöpfung in der Regel nach, wenn die Belastung zurückgeht. Entspannungsverfahren wie autogenes Training und eine gesunde Lebensweise mit gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung helfen, Stress zu reduzieren und Erschöpfung zu vermeiden.

Dauert der Erschöpfungszustand dagegen länger an, kann eine Erkrankung dahinterstecken. In diesem Fall muss die Grunderkrankung behandelt werden.

Weiterlesen: Erschöpfung (Schwäche, Abgeschlagenheit): Ursachen

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