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Dehydration (Dehydrierung, Flüssigkeitsmangel)

Veröffentlicht von: Wiebke Raue (11. Juni 2014)

© Jupiterimages/Fuse

Wenn der Körper viel mehr Flüssigkeit verliert, als ihm zugeführt wird, sprechen Mediziner von einer Dehydration, Dehydratation oder auch Dehydrierung. Gegen einen leichten Flüssigkeitsmangel hilft vor allem eins: Trinken Sie ausreichend – zum Beispiel Mineralwasser oder Kräutertee!

Ob Durchfall und Erbrechen, hohes Fieber oder schwere körperliche Arbeit: Es gibt viele mögliche Ursachen für eine Dehydration. Vor allem Säuglinge und Kleinkinder erleiden rasch einen Flüssigkeitsmangel, zum Beispiel während eines Magen-Darm-Infekts. Erwachsene tolerieren einen Flüssigkeitsverlust meist besser.

Einer Dehydration durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme können Sie vorbeugen! Trinken gleichmäßig über den Tag verteilt etwa eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit – bei hohen Temperaturen sowie bei körperlicher Anstrengung sollte es mehr sein!

Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser, welches für sämtliche Stoffwechselprozesse wichtig ist. Im Wasser selbst sind verschiedene Salze (Mineralstoffe, Elektrolyte) in einer bestimmten Konzentration gelöst. Wichtige Elektrolyte sind unter anderem:

Nur, wenn ausreichend Flüssigkeit und Salze im Körper vorhanden sind, ist der Wasserhaushalt ausgeglichen und Körperfunktionen und Prozesse – wie etwa die Funktion des Nervensystems – können problemlos ablaufen.

Fehlen Flüssigkeit und / oder Salze, bekommen viele Menschen Durst. Zudem können Kopfschmerzen und ein Schwächegefühl auftreten. Wird der Flüssigkeitsmangel nicht ausgeglichen, kann eine Dehydration beispielsweise zu Herzrasen, Muskelkrämpfen und Bewusstlosigkeit führen. Ein starker Flüssigkeitsmangel kann lebensbedrohlich sein.

Dehydration kann Menschen jeden Alters betreffen. Erwachsene tolerieren einen Flüssigkeitsverlust jedoch meist besser als Säuglinge und Kleinkinder.

Sie können besonders schnell – zum Beispiel infolge von Durchfall und Erbrechen – von einer Dehydrierung betroffen sein.

Mediziner unterscheiden drei Arten der Dehydration:

  • Isotone Dehydration: Bei der sogenannten isotonen Dehydration gehen gleichermaßen Wasser und Salze (u.a. Natrium) verloren. Ursache ist häufig zu weniges Trinken, akutes oder chronisches Nierenversagen sowie Erbrechen oder Durchfall.
  • Hypertone Dehydration: Eine hypertone Dehydration entsteht, wenn dem Körper Wasser, aber keine Salze (Elektrolyte, v.a. Natrium) fehlen. Dies kann z.B. bei Fieber der Fall sein.
  • Hypotone Dehydration: Eine hypotone Dehydration entsteht, wenn im Verhältnis zur Menge des vorhandenen Wassers zu wenig Salz (Natrium) vorhanden ist. Dies geschieht, wenn der Körper zu viel Salz ausscheidet, z.B., weil eine Person bei einer körperlichen Aktivität stark schwitzt.


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