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Dehydrierung (Dehydration, Flüssigkeitsmangel)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (21. Juli 2016)

© Jupiterimages/Fuse

Wenn der Körper viel mehr Flüssigkeit verliert, als ihm zugeführt wird, sprechen Mediziner von einer Dehydrierung, Dehydratation oder auch Dehydration. Gegen einen leichten Flüssigkeitsmangel hilft vor allem eins: Trinken Sie ausreichend – zum Beispiel Mineralwasser oder Kräutertee!

Ob Durchfall und Erbrechen, hohes Fieber oder schwere körperliche Arbeit: Es gibt viele mögliche Ursachen für eine Dehydrierung. Dehydration kann Menschen jeden Alters betreffen. Erwachsene tolerieren einen Flüssigkeitsverlust jedoch meist besser als Säuglinge / Kleinkinder. Letztere können besonders schnell – zum Beispiel infolge eines Magen-Darm-Infekts – von einer Dehydrierung betroffen sein.

Einer Dehydration durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme können Sie vorbeugen! Trinken Sie gleichmäßig über den Tag verteilt etwa eineinhalb bis zwei Liter Flüssigkeit – bei hohen Temperaturen sowie bei körperlicher Anstrengung sollte es mehr sein!

Der menschliche Körper besteht zu einem Großteil aus Wasser, welches für sämtliche Stoffwechselprozesse wichtig ist. Im Wasser selbst sind verschiedene Salze (Mineralstoffe, Elektrolyte) in einer bestimmten Konzentration gelöst. Wichtige Elektrolyte sind unter anderem:

Nur, wenn ausreichend Flüssigkeit und Elektrolyte im Körper vorhanden sind, ist der Wasserhaushalt ausgeglichen und Körperfunktionen und Prozesse – wie etwa die Funktion des Nervensystems – können problemlos ablaufen.

Fehlen Flüssigkeit und / oder Salze, bekommen viele Menschen als Anzeichen einer beginnenden Dehydrierung Durst. Zudem können verschiedene Beschwerden auftreten, etwa ein Schwächegefühl. Wird der Flüssigkeitsmangel nicht ausgeglichen, kann eine Dehydration beispielsweise zu Herzrasen, Muskelkrämpfen und Bewusstlosigkeit führen. Ein starker Flüssigkeitsmangel kann lebensbedrohlich sein.

Dehydration kann Menschen jeden Alters betreffen. Erwachsene tolerieren einen Flüssigkeitsverlust jedoch meist besser als Säuglinge / Kleinkinder. Letztere können besonders schnell – zum Beispiel infolge von Durchfall und Erbrechen – von einer Dehydrierung betroffen sein.

Mediziner unterscheiden drei Arten der Dehydrierung:

  • Isotone Dehydration: Bei der sogenannten isotonen Dehydration gehen gleichermaßen Wasser und Salze (u.a. Natrium) verloren. Zu den  Ursachen zählen etwa zu weniges Trinken, Erbrechen oder Durchfall, die unkontrollierte Einnahme von harnausscheidenden Mitteln (Diuretika) oder Nierenerkrankungen.
  • Hypertone Dehydration: Diese Form der Dehydrierung entsteht, wenn dem Körper Wasser, aber keine Salze (Elektrolyte, v.a. Natrium) fehlen. Dies kann z.B. bei Fieber oder starker körperlicher Betätigung der Fall sein, wenn der Mensch stark schwitzt. Die Elektrolytkonzentration ist im Verhältnis zum Wassergehalt zu hoch.
  • Hypotone Dehydration: Eine hypotone Dehydration entsteht, wenn im Verhältnis zur Menge des vorhandenen Wassers zu wenig Elektrolyte vorhanden sind. Zu dieser Dehydrierung kommt es zum Beispiel, wenn eine Person stark schwitzt und den Flüssigkeitsmangel mit kochsalzlosem Wasser ausgleicht.

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