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Blut im Urin (Hämaturie)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (19. April 2016)

© iStock

Wer Blut im Urin (Hämaturie) entdeckt, bekommt wahrscheinlich erstmal einen Schreck. Ursachen für Blut im Urin gibt es jedoch viele – auch harmlose. Da Blut im Urin aber ebenso ein Zeichen von Erkrankungen sein kann, sollten Sie eine Hämaturie immer zeitnah ärztlich abklären lassen.

Mögliche Ursachen für Blut im Urin sind zum Beispiel:

Es gibt zudem verschiedene Ursachen von Blut im Urin, die nur bei Frauen oder nur bei Männern auftreten:

Hin und wieder zeigt sich auch bei ansonsten gesunden Menschen Blut im Urin, etwa nach extremer körperlicher Belastung. Vor allem Langstreckenläufer kennen dieses Phänomen.

Mediziner unterscheiden zwei Formen der Hämaturie:

  • Bei einer sog. Mikrohämaturie (mikro = klein) ist der Urin ist nicht rot verfärbt und das Blut im Urin nur mikroskopisch oder mittels Urinteststreifen erkennbar.
  • Bei einer Makrohämaturie (makro = groß) färbt sich der Urin durch das enthaltene Blut mit bloßem Auge sichtbar rot.

Das Farbspektrum kann bei sichtbarem Blut im Urin außerdem variieren: von rosa über rot bis braun ist alles möglich. Damit sich der Urin verfärbt, genügt schon wenig Blut: Für 500 Milliliter reichen zum Beispiel schon 0,2 Milliter Blut aus. Schmerzen treten dabei in der Regel nicht auf. Befinden sich jedoch nicht nur einzelne rote Blutkörperchen, sondern ganze Blutklümpchen im Urin, kann das Wasserlassen mit Schmerzen verbunden sein.

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