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Bauchschmerzen

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (31. März 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Bauchschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden. Sie können plötzlich auftreten (akute Bauchschmerzen), etwa nach dem Essen, oder über einen längeren Zeitraum anhalten und immer wiederkehren (chronische Bauchschmerzen).

Bauchschmerzen treten je nach Ursache an unterschiedlichen Stellen des Bauchs auf. Die lateinische Bezeichnung für den Bauch lautet Abdomen – Ärzte verwenden für Bauchschmerzen daher auch Begriffe wie Abdominalschmerzen oder abdominelle Beschwerden.

Manche Bauchschmerzen treten an genau einer Stelle im Bauchraum auf, andere sind im ganzen Bauchraum spürbar.

Bauchschmerzen können dumpf, krampf- oder kolikartig sein und mit zusätzlichen Beschwerden einhergehen, zum Beispiel:

Bauchschmerzen sind ein Symptom, hinter dem zahlreiche Magen-Darm-Erkrankungen stecken können. Häufig haben Bauchschmerzen harmlose Ursachen, wie etwa eine ungünstige Ernährung oder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das trifft vor allem auf Bauchschmerzen zu, die nach dem Essen entstehen. Neben Magen und Darm befinden sich im Bauchraum jedoch auch viele andere Organe, die ebenfalls eine mögliche Ursache für die Bauchschmerzen sein können, etwa die Bauchspeicheldrüse oder die Galle.

Häufig sind Bauchschmerzen auch die Folge von Stress beziehungsweise psychischen Belastungen und können Anzeichen für funktionelle Beschwerden wie etwa ein Reizdarm-Syndrom sein. Treten bei Frauen die Bauchschmerzen immer im Zusammenhang mit der Menstruation auf, könnte es sich um Regelschmerzen oder auch eine gynäkologische Erkrankung wie Endometriose handeln.

Bauchschmerzen können jedoch auch auf eine Notfallsituation hinweisen: Beginnen die Bauchschmerzen aus heiterem Himmel, sind sehr heftig und verstärken sich innerhalb kurzer Zeit (Minuten bis Stunden), kann dies ein Hinweis auf eine ernsthafte, möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung sein. Oft verschlechtert sich gleichzeitig auch der allgemeine Zustand sehr rasch und es kommt zum Beispiel zu Blässe, Übelkeit, Schweißausbrüchen oder Kreislaufproblemen. In solchen Fällen ist es sehr wichtig, umgehend einen Notarzt zu informieren.

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