Augenschmerzen: Therapie

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (23. Juli 2015)

Aufgrund der vielfältigen Ursachen von Augenschmerzen ist auch deren Therapie sehr unterschiedlich. Wenn ein Fremdkörper Auslöser der Schmerzen ist, entfernt der Augenarzt diesen mit speziellen Instrumenten, nachdem er die Augen vorher mit speziellen Augentropfen örtlich betäubt hat.

Oberflächliche Verletzungen der Hornhaut wachsen meist nach wenigen Tagen von alleine zu. Bis dahin helfen Augensalben und kühlende Kompressen. Die Hornhaut besteht aus vielen Schichten – verheilt die verletzte oberste Schicht nicht von alleine, kann der Arzt sie mit feinen Geräten vorsichtig abtragen.

Bei Augenschmerzen infolge von Verblitzungen besteht die Therapie aus antibiotikahaltigen Augensalben. Die Salbe sollte etwa alle zwei bis drei Stunden in beide Augen gegeben werden. Damit die Augenschmerzen nachlassen, sollten Betroffenen Augenbewegungen möglichst vermeiden und die Augen vor Licht schützen.

Bei Augenschmerzen durch eine bakterielle Bindehautentzündung verschreibt der Arzt zur Therapie ebenfalls antibiotische Augentropfen. Gegen virale Entzündungen gibt es in den meisten Fällen keine ursächliche Therapie. Eine Ausnahme ist eine Infektion mit Herpesviren – hier hemmen sogenannte Virustatika (z.B. mit dem Wirkstoff Aciclovir) die Virusvermehrung. In anderen Fällen können auch kortisonhaltige, abschwellend wirkende Tropfen helfen.

Sind die Augenschmerzen Begleitsymptom einer anderen Grunderkrankung, ist in jedem Fall die gezielte Therapie dieser Krankheit erforderlich.


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