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Dyspnoe (Atemnot)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (10. August 2016)

© Jupiterimages/iStockphoto

Von Dyspnoe (Atemnot, Luftnot) spricht man, wenn eine Person das Gefühl hat, zu wenig Luft zu bekommen. Wenn zu wenig Luft in den Lungen ist, entsteht ein Sauerstoffmangel, der mit Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Unruhe einhergeht. Nicht selten ist eine Dyspnoe auch mit Schmerzen verbunden und die Atemnot kann bei den Betroffenen Panik verursachen.

Atembeschwerden können sowohl in Ruhe (Ruhedyspnoe) als auch bei Belastung (Belastungsdyspnoe) auftreten. Mediziner unterscheiden zudem zwischen einer akuten Dyspnoe, die innerhalb von Minuten bis Stunden auftritt, und der chronischen Dyspnoe, die Tage bis Monate anhält.

Nach starker körperlicher Anstrengung ist es normal, etwas "aus der Puste zu kommen". Starke Raucher sowie Menschen mit Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen leiden oft aber bereits bei kleinsten Belastungen unter Atemnot, Kurzatmigkeit, Beklemmungsgefühlen im Brustkorb und erschwertem Ein- oder Ausatmen.

Von Angststörungen über Asthma bis hin zur Herzschwäche: Atemnot kann durch ganz unterschiedliche Ursachen entstehen. Daher ist eine gründliche Diagnostik beim Arzt unerlässlich. Wenn eine Person mit Atemnot den Arzt aufsucht, wird der Mediziner seinem Patienten zunächst einige Fragen stellen. So wird er etwa wissen wollen, seit wann die Dyspnoe besteht und ob der Betroffene weitere Beschwerden hat. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der der Arzt unter anderem Herz und Lunge abhört. Je nachdem, welche Ursache der Arzt vermutet, schließen sich weitere Untersuchungen an.

Welche Therapie bei Atemnot zum Einsatz kommt, richtet sich nach der jeweiligen Ursache. Ist etwa Asthma bronchiale für die Dyspnoe verantwortlich, besteht die Therapie vor allem aus der Gabe von entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Medikamenten. Hängt die Atemnot mit Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen zusammen, muss der Arzt diese Krankheiten ebenfalls entsprechend behandeln.

Um eine Dyspnoe zu vermeiden, ist es grundsätzlich ratsam, nicht zu rauchen und sich nicht in verrauchten oder stickigen Räumen aufzuhalten. Wer unter nächtlichen Atemaussetzern leidet (Schlafapnoe), kann versuchen, den Oberkörper höher zu lagern, um besser Luft zu bekommen. Manchmal kann auch ein Sauerstoffgerät nötig sein, um eine Dyspnoe zu lindern, etwa bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).



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