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Atemnot (Dyspnoe)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (12. März 2015)

Atemnot entsteht, wenn zu wenig Luft in den Lungen ist. Dabei kommt es zu einem Sauerstoffmangel und damit verbundenen Symptomen wie Schwindel, Übelkeit und Unruhe. Der medizinische Ausdruck für Atemnot oder Luftnot lautet Dyspnoe.

Atembeschwerden können sowohl in Ruhe (Ruhedyspnoe) als auch bei Belastung (Belastungsdyspnoe) auftreten. Mediziner unterscheiden zudem anhand der Dauer der Symptome zwischen akuter Atemnot, die innerhalb von Minuten bis Stunden auftritt, und der chronischen Atemnot, die Tage bis Monate anhält.

Nach starker körperlicher Anstrengung ist es normal, etwas "aus der Puste zu kommen". Starke Raucher sowie Menschen mit Herz-Kreislauf- und Lungenerkrankungen leiden oft aber bereits bei kleinsten Belastungen unter Kurzatmigkeit, Beklemmungsgefühlen im Brustkorb und erschwertem Ein- oder Ausatmen.

Nicht selten sind die Atembeschwerden und die Atemnot auch mit Schmerzen verbunden und können bei den Betroffenen Panik verursachen.

Um bei Atemnot eine Diagnose zu stellen, befragt der Arzt den Betroffenen zunächst zu seinen Beschwerden. Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung, bei der er die Lunge abklopft und abhört. Weitere Diagnoseverfahren sind nötig, um die Ursachen der Atemnot festzustellen. Dazu eignen sich zum Beispiel:

Die Therapie der Atemnot richtet sich nach den jeweiligen Ursachen. Führt etwa Asthma bronchiale zu Dyspnoe, besteht die Therapie vor allem aus entzündungshemmenden und bronchienerweiternden Medikamenten. Hängt die Atemnot mit Herz-Kreislauf- oder Lungenerkrankungen zusammen, muss der Arzt diese zugrunde liegenden Krankheiten mit einer entsprechenden Therapie behandeln.

Um Dyspnoe zu vermeiden, ist es grundsätzlich ratsam, nicht zu rauchen und sich nicht in verrauchten oder stickigen Räumen aufzuhalten. Wer nachts unter Atemnot im Schlaf leidet, kann versuchen, den Oberkörper höher zu lagern, um besser Luft zu bekommen. Manchmal ist auch ein Sauerstoffgerät nötig, um die Dyspnoe zu lindern, etwa bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD).




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