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Analbeschwerden (Afterbeschwerden): Definition

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (28. Februar 2014)

Analbeschwerden beziehungsweise Afterbeschwerden entstehen durch verschiedene Erkrankungen im Bereich des Afters und Enddarms – und sind durchaus häufig: Viele Menschen leiden unter Analbeschwerden wie Schmerzen, Juckreiz und Nässen im Analbereich.

Das medizinische Teilgebiet, das sich mit Analbeschwerden beziehungsweise Afterbeschwerden befasst, heißt in der Fachsprache Proktologie. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort proktós für "After" ab. Der medizinische Fachbegriff für Analschmerzen oder Afterschmerzen ist Proktalgie. Proktalgien können zahlreiche Ursachen haben.

Der Analkanal bildet den Übergang zwischen Darm und After. Er liegt zwischen dem Ausgang des Darms, dem Anus (After), und dem Mastdarm (Rektum), einem Teil des Enddarms.

Anatomie des Analbereichs

Zu den möglichen Ursachen von Analbeschwerden gehören zum Beispiel:

Bösartige Erkrankungen wie Analkrebs oder Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) sind bei Analbeschwerden seltener die Ursachen.

Für die Diagnose von Analbeschwerden befragt der Arzt den Betroffenen zunächst ausführlich zu seinen Beschwerden. Darauf folgt eine rektale Tastuntersuchung – die sogenannte digital-rektale Untersuchung (DRU) – bei der er den Anus mithilfe der Finger untersucht. Manchmal sind bei Analbeschwerden oder Afterbeschwerden zusätzliche Untersuchungen wie eine Darmspiegelung, Allergietests oder auch eine mikroskopische Untersuchung von Haut aus dem Afterbereich nötig, um mögliche Veränderungen bzw. Krankheitserreger nachzuweisen.

Die Therapie bei Analbeschwerden hängt von ihren jeweiligen Ursachen ab. Oft helfen bereits Salben oder Zäpfchen, die juckreiz-, schmerz- oder entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. In manchen Fällen ist aber auch eine Operation erforderlich, etwa bei stark ausgeprägten Hämorrhoiden.




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