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Analbeschwerden (Afterbeschwerden)

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (26. Februar 2015)

Analbeschwerden beziehungsweise Afterbeschwerden entstehen durch verschiedene Erkrankungen im Bereich des Afters und Enddarms – und sind durchaus häufig: Viele Menschen leiden unter Analbeschwerden wie Schmerzen, Juckreiz und Nässen im Analbereich.

Das medizinische Teilgebiet, das sich mit Analbeschwerden beziehungsweise Afterbeschwerden befasst, heißt in der Fachsprache Proktologie. Der Begriff leitet sich aus dem griechischen Wort proktós für "After" ab. Der medizinische Fachbegriff für Analschmerzen oder Afterschmerzen ist Proktalgie. Proktalgien können zahlreiche Ursachen haben.

Der Analkanal bildet den Übergang zwischen Darm und After. Er liegt zwischen dem Ausgang des Darms, dem Anus (After), und dem Mastdarm (Rektum), einem Teil des Enddarms.

Anatomie des Analbereichs

Anatomie des Analbereichs


Zu den möglichen Ursachen von Analbeschwerden gehören zum Beispiel:

Bösartige Erkrankungen wie Analkrebs oder Enddarmkrebs (Rektumkarzinom) verursachen eher selten Analbeschwerden.

Die Therapie bei Analbeschwerden hängt von ihren jeweiligen Ursachen ab. Oft helfen bereits Salben oder Zäpfchen, die juckreiz-, schmerz- oder entzündungshemmende Wirkstoffe enthalten. In manchen Fällen ist aber auch eine Operation erforderlich, etwa bei stark ausgeprägten Hämorrhoiden.




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