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Orgasmus

Veröffentlicht von: Onmeda-Redaktion (06. Mai 2015)

© Jupiterimages/Digital Vision

Der Orgasmus (früher auch Klimax genannt) bezeichnet den Höhepunkt des sexuellen Lustempfindens von Mann und Frau. Dem Orgasmus schließt sich das Gefühl einer besonders angenehmen körperlichen und geistigen Entspannung an, die als Befriedigung empfunden wird. Die Bezeichnung "Orgasmus" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Leidenschaft" oder "Trieb".

Der Orgasmus ist mit unwillkürlichen Muskelkontraktionen verbunden, die besonders im Genitalbereich, aber auch an anderen Körperpartien auftreten können. Erreichbar ist ein Orgasmus beim Geschlechtsverkehr, beim Masturbieren (Selbstbefriedigung) oder bei anderen sexuellen Handlungen.

Beim Orgasmus wirken körperliche und seelische Faktoren zusammen. Einen Orgasmus zu erreichen ist für viele Menschen in hohem Maß entscheidend für ihre Beglückung und Erfüllung im Sexualleben. Wie jemand einen Orgasmus erlebt und wie er abläuft, unterscheidet sich bei Mann und Frau. Zudem kann die Intensität von Mal zu Mal variieren. Als Ursachen für Störungen im Erleben eines Orgasmus oder für das Ausbleiben eines Orgasmus kommen ebenfalls organische sowie psychische Faktoren infrage.

Viele Frauen brauchen in der Regel etwas länger, um zum Orgasmus zu kommen, als Männer. Dies gilt jedoch vor allem für den Orgasmus durch Geschlechtsverkehr und nicht für die Masturbation. Da der Orgasmus der Frau auf vielfältigere Weise zu erreichen ist als beim Mann, lernen manche Frauen erst nach einiger Zeit (manchmal erst nach Jahren), wie sie ihren individuellen Weg zum Orgasmus finden. In einigen Fällen erreichen sie lange Zeit nur selten einen Orgasmus.

Etwa 25 Prozent der Frauen haben beim Geschlechtsverkehr nur sehr selten einen Orgasmus, 4 Prozent sogar nie.Viele Frauen empfinden den Geschlechtsverkehr jedoch auch ohne Orgasmus als befriedigend und erfüllend.


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